Verdammt! Ich muss widerwillig zugeben dass Microsoft Bing ein Feature bietet das ich bei Google tatsächlich schon vermisst habe: Bing Translator kann Klingonisch, Google Translate nicht. Bitte nicht auf die Scherben treten die hier rumliegen, das ist mein Weltbild…
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Allgemein beeindrucken mich Apple-Geräte nur am Rande. Letzte Woche habe ich aber ein MacBook mit Retina-Display gesehen, und: die Auflösung ist schon schick. Zufällig stolpere ich Heute über ein Projekt in dem jemand ein iPad-Display (9,7″, 2048×1536 Pixel) PC-kompatibel macht. Für etwa 70 Dollar — Display inclusive.
Nicht zuletzt da ich in den letzten Wochen an einer Art Feedreader rumprogrammiere (ist fast fertig, ich sag Bescheid) finde ich das lustig: eine Webseite die die großen deutschsprachigen Feeds einsammelt und aus den Überschriften Gedichte macht.
Aus verschiedenen Programmiersprachen kennt man die Notation von Hash-Arrays mittels ‘=>’. Bislang habe ich das immer als eine Art Zeiger verstanden. Also bildlich.
Ich beschäftige mich gerade mit Puppet. Das ist zwar keine Programmiersprache, die Konfiguration sieht aber trotzdem so aus:
file {'/tmp/test1':
ensure => present,
content => "Hi.",
}
Das — übrigens sehr schön geschriebene — Learning Puppet hat mir gerade beigebracht dass man dieses ‘=>’ als Hash Rocket bezeichnet. War mir auch neu.
Offenbar hat sich 1992 das Buch ‘Grundlagen der Polizeipsychologie’ (würde ich mir gerne mal ansehen, schon allein um herauszufinden wie Hacker, Cracker und Crasher definiert werden) die Mühe gemacht, den Nerd zu beschreiben:
Nerds sind ebenfalls männlich. Sie sind allerdings deutlich älter, meist über 20 Jahre alt. Sie präsentieren sich als introvertierte Datenmenschen, die außer der Informatik keine Interessen haben. Sie sind oft sozial isoliert und zeigen beinahe autistische Züge. Daneben sind Idealismus und Narzissmus typisch für sie. Ihre Motive sind ähnlich denen der jugendlichen Hacker. Sie wollen Schwachstellen aufzeigen. Wichtigstes Ziel ist dabei allerdings die Selbstbestätigung, weniger die Wirkung auf andere. Sie unterscheiden sich auch in typischen Merkmalen von Crackern und Crashern. Nerds weisen oft eine geringe Frustrationstoleranz auf und haben einen unsystematischen, wenig effektiven Arbeitsstil. Dafür sind sie oft ausgeprägt abergläubisch. Viele glauben, dass Computer schon bald dem Menschen überlegen sein wird (vgl. Noller, 1992).
Sheldon? Bist Du’s?
Das Wort Rubber-hose cryptanalysis habe ich in Chaosradio 186 aufgeschnappt, es ging um elektronische Schließsysteme:
Rubber-hose cryptanalysis (übersetzt Gummischlauch-Kryptoanalyse) ist ein Euphemismus, mit dem die Verwendung von Folter mit der Absicht, eine Person zur Herausgabe eines Kennworts oder Entschlüsselungsschlüssels zu bringen, bezeichnet wird. Obwohl sich der Ausdruck selbst ursprünglich von einer Foltermethode ableitet, bei der jemandem mit einem Gummischlauch wiederholt auf die Fußsohlen geschlagen wird, steht er hier stellvertretend für alle Arten möglicher Foltermethoden.
OK, da kann ich mit meiner Binäruhr einpacken: Heutzutage hat man offenbar Uhren die die Zeit per QR-Code anzeigen… ![]()
(Sehr cool, das einfach mit LEDs zu machen, BTW.)
Technisch sind die Amigas in den 80ern zu Hause, trotzdem beeindruckt mich insbesondere auch dieser Emulator. Bei den Dingern ist nicht nur die CPU sauber nachzubauen, da vieles durch spezialisierte Bausteine realisiert wurde. Paula, Denise und Agnus. Das kostet natürlich Ressourcen… die Emulation läuft bei mir zumindest im Firefox gerade eben erträglich schnell. Angeblich bringt Chrome mehr, aber ich bin ein Gewohnheitstier…
Einen Amiga habe ich nie selbst gehabt, aber ich kann mich lebhaft an die eine oder andere Extreme Violence Session bei einem Freund erinnern…
Leider bin ich erst mit der zweiten Ausgabe auf die Zeitschrift c’t Hardware Hacks aufmerksam geworden. Jedes Mal wenn ich ein Make Magazine in der Hand hatte fand ich es schade dass es sowas nicht auf deutsch gibt. Das hat jetzt ein Ende. ![]()
Die Hardware Hacks erscheint vierteljährlich, und sie ist voll mit interessanten Bastelprojekten. Das geht von mehr oder weniger sinnlosen Spielereien wie dem Umbau einer Festplatte zur Türklingel, und es reicht bis zum Selbstbau eines Geigerzählers oder einer per FPGA emulierten Hammond-Orgel. Selbst wenn ich kaum Zeit finde auch nur über den Nachbau dieser Projekte nachzudenken: allein das Lesen der Beschreibungen finde ich sehr inspirierend.
Darüber hinaus gibt es Tests von Equipment, ausführliche Vorstellungen von Hackerspaces, sowie Berichte von einschlägigen Veranstaltungen. Genau das was ich gerne von Zeit zu Zeit in meinem Briefkasten hätte…
Bei Google60 kann man sich ansehen wie eine Google-Suche in den 60ern ausgesehen hätte. Einschließlich Lochkartenstanzer, Bandlaufwerk und Typenraddrucker (oder Kugelkopf?).
Ich hatte hier ja schon öfter meiner Begeisterung für Emulatoren Ausdruck verliehen. Insbesondere fasziniert mich dass Leute einen kompletten Rechner in Javascript emulieren können. Hier ist ein IBM PC Model 5150, also der originale PC von 1981 — für die ganz harten samt PC DOS 1.0.
Ein Australischer Hacker hat auf einem TI-Nspire Linux zum laufen gebracht. Ich bezweifle dass ich das mit meinem älteren Modell nachmachen kann, aber: Sehr cooles Projekt. Schon allein wegen der absoluten Sinnlosigkeit.
Unter Programmierern gibt es den Begriff ‘Code Poetry’, eine Bezeichnung für besonders gelungenen Code. Sowas in Buchform zu veröffentlichen ist eine nette Idee.
Heute habe ich mal was zu dem Thema auf der Schatenseite veröffentlicht. Das ist — ähnlich wie Mikrocontroller oder Smartphone — wieder eine komplett neue Plattform zum Programmieren. Andere Sprachen, andere Herangehensweise. Ich bin da alles andere als ein Experte. Bis jetzt zumindest. Aber was ich bislang gesehen habe hat mir schon gefallen.
Bloomberg hat ein Interview mit Steve Wozniak geführt, in dem er wirklich goldene Worte über den Ausgang des Gerichtsverfahrens Apple gegen Samsung sagt:
“I hate it,” Wozniak said when asked about the patent fights between Apple and Samsung. “I don’t think the decision of California will hold. And I don’t agree with it — very small things I don’t really call that innovative.
I wish everybody would just agree to exchange all the patents and everybody can build the best forms they want to use everybody’s technologies.”
Er war schon immer der sympathischere Steve.
Es ist schon fünf jahre her dass ich was zu Mini-Clustern schrieb. Heute muss es wieder sein: An der Universität von Southampton haben Studenten einen Cluster aus 64 Raspberry Pi gebaut. Mit einem Gehäuse aus Lego.
Eine Art Elektronikbaukasten als Puzzle. Sieht toll aus, kann bestimmt auch einiges. Aber wo kriege ich so ein Ding, und wie hoch ist der Anschaffungswiderstand?
Eigentlich wundert es mich nicht. Ich war mehr… erstaunt: natürlich gibt es eine DIN-Norm (bzw. Europäische Norm) die festlegt was eine Norm ist. Wikipedia zitiert DIN EN 45020:
Dokument, das mit Konsens erstellt und von einer anerkannten Institution angenommen wurde und das für die allgemeine und wiederkehrende Anwendung Regeln, Leitlinien oder Merkmale für Tätigkeiten oder deren Ergebnisse festlegt, wobei ein optimaler Ordnungsgrad in einem gegebenen Zusammenhang angestrebt wird.
Ich bin weiterhin beruhigt, dass sich um alles gekümmert wird…
Sehr schickes Projekt: RaspCherry Pi ist ein Raspberry Pi, eingebaut in eine Cherry G80-3000 Tastatur. Fast eine Kombination aus meinem C64@1GHz und meiner IBM Model Mayhem — eine Sonderspezialversion des Dulcimer-Projektes das ich komischerweise noch nicht veröffentlicht habe…




