Cooles Projekt: da hat ein Neuseeländer sein mehr als 20 Jahre altes Motorola Ultra Sleek 9660 mit Hilfe eines Arduinos, eines GSM-Moduls und viel Eigenbau wieder zum Leben erweckt. Ich bin beeindruckt!
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Zwei Fliegen mit einer Klappe: vorhin habe ich erst meinen neuen Arduino darauf getrimmt, mittels eines DHT11 die Luftfeuchtigkeit und die Temperatur zu messen. Um das mal ein paar Tage zu beobachten habe ich das Ding jetzt an meinen — ebenfalls neuen — Raspberry Pi gehängt.
Den Raspberry hatte ich schon vor ein paar Tagen in Betrieb genommen. Das Betriebsssytemimage (Raspbian, ein spezielles Debian-Derivat) ist schnell von der Homepage heruntergeladen, entpackt und auf die SD-Karte installiert. Eigentlich dachte ich, dass ich einen Samstagabend mit der Inbetriebnahme totschlagen könnte, die ganze Aktion war aber nach zwanzig Minuten durch. Fast schon enttäuschend…
Mit dem Arduino hat das Ding jetzt sein erstes kleines Ämtchen bekommen: es misst Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Die Daten werden dann von meinem Zabbix gesammelt und bei Bedarf visualisiert.
Das ist erstmal nur eine Spielanwendung, das ist keine dauerhafte Installation. Dafür wäre das mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Sowohl für den Raspberry als auch für den Sensor habe ich andere Pläne. Aber trotzdem finde ich es nett zu sehen, dass man sich auf die Weise schnell mal eine netzwerkfähige Sensorik zusammenbauen kann. Nett!
Kürzlich habe ich eine Hand voll Sensoren gekauft, um damit zu spielen. Unter anderem einen DHT11, der hat eine Art One-Wire-Interface und gibt darüber die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit aus. Dummerweise ist das nicht wirklich One-Wire, also nicht kompatibel zu dem was Dallas spezifiziert hat. So konnte ich das mit meinem Bus Pirate nicht ohne weiteres auslesen.
Um einfach mal zu sehen was der Sensor von sich gibt ist ein Arduino die perfekte Lösung: mit dem Arduino Nano und einem Steckbrett ist die Schaltung schnell zusammengesteckt (geplant hatte ich die ja letzte Woche schon
). Die IDE ist auf meinem Arch Linux einfach aus dem AUR zu installieren, und die Bedienung ist trivial. Speziell für diesen Sensor hat Lady Ada ein hervorragendes Tutorial samt passender Bibliothek veröffentlicht, so konnte ich Heute nach kurzem Einlesen die Messwerte von der seriellen Schnittstelle ablesen.
Ich denke wenn ich wirklich ein Projekt verwirklichen will werde ich auch in Zukunft lieber selber basteln. Um aber nur mal schnell was auszuprobieren scheint so ein Arduino aber wirklich eine prima Plattform zu sein. Und für Einsteiger in die Materie sowieso. Meine Empfehlung!
Sieht so aus als ob man in absehbarer Zeit anfangen kann, selbst irgendwelche Gadgets zu bauen die man an ein Android-Telefon oder -Tablett anschliessen kann. Das ganze basiert auf Arduino, ist also völlig frei zu nutzen. Ich kann es kaum abwarten zu sehen was den Leuten einfällt…
Edit: Und man muss offenbar nicht unbedingt das teure Kit kaufen, es geht auch mit Standard-Arduino. Bin ich eigentlich von ausgegangen…
Über eine Wärmebildkamera habe ich auch mal nachgedacht. Letztens noch im Reichelt-Katalog welche gesehen, ab 1.800 Euro aufwärts. Cooles Projekt, und mit den Informationen auf der Seite kann man sich das ziemlich idiotensicher nachbauen… Mal im Hinterkopf behalten…
Lustige Idee: einen Spielzeugtresor mit einem Mikrocontroller umrüsten, USB-Schnittstelle rein, und als Hacker-Spiel verschenken. Cool.
Seit ich vor etwa zehn Jahren meinen Hochgeschwindigkeits-Fotoblitzauslöser veröffentlicht habe werde ich regelmäßig angeschrieben. Erstaunlich viele Leute wollen mir das Ding abkaufen, eine Bauanleitung oder einen Nachbau haben. Ich habe die bislang alle vertröstet: dummerweise habe ich damals meinen Aufbau nicht dokumentiert, deshalb wäre ein Nachbau sehr schwierig. Und da ich mich jetzt mit Mikrocontrollern beschäftige — das Ding war damals noch aus diskreten Teilen gebaut — könnte ich das besser von Grund auf neu entwickeln. Einfacher, und mit deutlich mehr Funktionen.
Das wird wohl nicht mehr nötig sein.
Mein Projekt war immer noch in der Ideensammlungsphase, mit einem sehr hohen Irgendwann-Faktor. Immer wenn ich was gefunden habe was irgendwie in die Richtung ging habe ich mir das gesichert. Heute habe ich wieder was gefunden…
Das Projekt nennt sich Photoduino. Es kann alles was ich mir vorgenommen hatte, und sogar noch etwas mehr (z. B. einen zweiten Blitz steuern). Der einzige Unterschied ist, dass ich es mir unnötig kompliziert gemacht hätte indem ich die Schaltung komplett selbst gemacht hätte. Photoduino basiert auf einem Arduino. Das ist auch nicht schlechter als mein Ansatz, muss ich zugeben. Höchstens etwas teurer, dafür aber auch unkomplizierter.
Das einzige was ich mir hier noch als Betätigungsfeld denken könnte ist, wirklich ein eigenes Board dafür zu entwerfen. Mal sehen, wenn ich mal wieder keine Ideen für Bastelprojekte habe vielleicht… oder wenn ich selbst Bedarf an so einem Ding habe.
Aber auch wenn meine Projektqueue jetzt ein Element kürzer ist, sie ist noch lange nicht bei Null.


