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Montag, 19. November 2012

Apple Wireless Keyboard

Apple Wireless Keyboard

Heute habe ich eine Funktastatur — ein Apple Wireless Keyboard A1255 — vor der Tonne gerettet. Das Problem war, dass es sich nach einem Batteriewechsel nicht mehr einschalten ließ.
Den Fehler würde ich als Sollbruchstelle bezeichnen: in die Tastatur kommen drei Mignon-Zellen. Wie üblich ist im Batteriefach eine Feder. Eher unüblich für so ein Batteriefach ist, dass die Feder nicht am Deckel befestigt ist, sondern tief unten im Fach. Die drückt auch nicht gegen die flache Seite der Batterie, sondern gegen den “Nippel” am Pluspol. Da das Gehäuse metallisch ist und quasi den Minuspol darstellt muss die Feder gegen Kontakt mit dem Gehäuse geschützt werden. Das Problem wurde in Cupertino mit einer kleinen Plastikhaube gelöst die auf den Kontakt an der Feder geklebt wurde. In der Mitte hat das Ding ein Loch, damit der “Nippel” der Batterie an den Kontakt kommt.
Jetzt ist es offenbar so dass der Kleber nicht ewig hält. Die Kappe hat sich gelöst, und beim Batteriewechsel praktisch verkehrtherum wieder angeklebt. So schützt das Ding den Pluspol der Batterie effektiv vor Kontakt mit der Feder.
Da das Teil tief in dem Batteriefach steckt ist es praktisch nicht möglich das wieder da abzufummeln, man muss die Tastatur wirklich weitestgehend zerlegen. Apple hat offenbar kein Interesse an einer Reparatur, ohne den Teardown bei iFixit (das sind die mit dem Manifest der eigenständigen Reparatur) hätte ich das vermutlich nicht zerstörungsfrei hingekriegt. Mit den Bildern hat es aber geklappt, und eine Mate-Flasche später war das Hackbrett wieder funktionstüchtig. :-)
Ich nehme nicht an dass man dies in Cupertino liest, aber der Kunde hätte durchaus länger Spaß an seinem teuer erworbenen Designerstück — immerhin kostet so eine Tastatur um die 70 Euro — haben können:

  • Wäre die Kappe gerastet und nicht geklebt wäre sie nicht abgefallen.
  • Wäre die Kappe einfach ein paar Millimeter länger würde sie sich nicht im Fach drehen und falschrum auf dem Kontakt landen.
  • Würde man die Batterien andersherum einlegen (Minuspol voraus ins Fach) könnte man eine Feder einbauen die von vornherein nicht die Seitenwände berühren würde. Das würde auch das Plastikteil und die Metallkappe auf der Feder komplett überflüssig machen, da können sicher ein oder zwei Cent gespart werden.
  • Wäre die Feder — wie eigentlich meistens üblich — am Batteriefachdeckel müsste man die Tastatur nicht zerlegen um sie zu reparieren. Ausserdem hätte man die oben genannten Vorteile und könnte ein paar Cent sparen.

Warum das nicht so gemacht wird… Naja, eine Ahnung habe ich schon, aber da würde ich mich nur wieder aufregen… ;-)
Ach, nochwas: ich habe die Tastatur mit Platz für drei AA-Zellen. Der Nachfolger arbeitet mit zwei Zellen, und laut Wikipedia ist ein Feature des Nachfolgers dass er auch im Zusammenhang mit Windows funktioniert. Das kann ich hier nicht testen, aber zumindest für die drei-Zellen-Version kann ich unter Linux keine Probleme feststellen.

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Samstag, 15. September 2012

Bloomberg hat ein Interview mit Steve Wozniak geführt, in dem er wirklich goldene Worte über den Ausgang des Gerichtsverfahrens Apple gegen Samsung sagt:

“I hate it,” Wozniak said when asked about the patent fights between Apple and Samsung. “I don’t think the decision of California will hold. And I don’t agree with it — very small things I don’t really call that innovative.

I wish everybody would just agree to exchange all the patents and everybody can build the best forms they want to use everybody’s technologies.”

Er war schon immer der sympathischere Steve. :-)

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Dienstag, 31. Juli 2012

Vor einem Monat habe ich noch geranted weil die Firma Apple es sich anmaßt, die Inhalte von Musikstücken zu verändern. Und während ich mich noch darüber aufrege — nein, nicht durchgehend, aber immer mal wieder — lese ich schon wieder was in die Richtung.

Diesmal ist es vielleicht nicht ganz so kraß, da Apple in diesem Fall nicht selbst die Inhalte verstümmelt. Trotzdem wird versucht Einfluss zu nehmen, und das wie ich finde in einem Maß das nicht toleriert werden kann.

Es geht um ein Buch der amerikanischen Autorin Holly Lisle. Normalerweise verfasst sie Romane, aber seit einigen Jahren auch Bücher für Schriftsteller. Offenbar hat sie ein Werk geschrieben in dem sie die Vermarktung von Büchern beschreibt. Natürlich gehört dazu Heutzutage auch der Umgang mit Internet-Händlern, und speziell in der Branche zuvorderst der Platzhirsch Amazon. Und genau den Teil hätte sie in den Augen von Apple offenbar besser unterschlagen…

Zumindest in Apples iBook-Store scheint die bloße Erwähnung der Konkurrenz ausreichend für den Ausschluss zu sein. Die ursprünglich enthaltenen Links — und das kann ich in Grenzen noch nachvollziehen — hatte sie auf Aufforderung schon gelöscht. Im nächsten Schritt verlangt Apple die nicht-Erwähnung eines der für den Inhalt des Buches wichtigsten Themengebiete.

Sie hat die einzig richtige Konsequenz gezogen und ihre Bücher aus dem iBook-Store genommen. Meine Hochachtung dafür!

Freitag, 29. Juni 2012

Ich zitiere mich mal eben selbst:

Wie können die als Technik-Anbieter es auch nur wagen, sich am Inhalt der Stücke zu vergreifen? Und wie können die Rechteinhaber das zulassen?!?

Das habe ich vor mehr als sieben Jahren geschrieben, und es gilt immer noch. Gerade lese ich einen Artikel in der Zeit, und mir kocht schon wieder die Galle über. Offenbar erdreistet sich Apple, die Inhalte von gekauften Musikstücken zu zensieren:

Doch irgendwie war »Make Some Noise« von den Beastie Boys, einer New Yorker Hip-Hop-Band, nicht mehr das, was es einmal war. Er hörte genauer hin – und stellte fest: Der Text war gesäubert worden. »We gonna party for the motherfucking right to fight«, heißt es bei den Beastie Boys, aber nun fehlte plötzlich das Wort motherfucking, es war durch ein lautes Kratzgeräusch unhörbar gemacht worden. Ebenso, in einer anderen Zeile, der Vulgärausdruck bitching.

Wohlgemerkt: es ist nicht so wie die übliche Zensur durch den Laden. Apps für die iGeräte durchlaufen auch eine Zensur, und wenn da beispielsweise in einer Sportzeitschrift oder einem Gemälde zu viel Haut zu sehen ist nehmen die den Kram einfach aus dem Store. Hier werden aber wirklich die Inhalte der Stücke verändert!

Ich finde das wirklich unglaublich. Zumal irgendeine komische ‘Dienstleistung’ bei denen offenbar auch ungefragt Musikstücke überschreibt die man aus anderer Quelle hat.

Technik mögen die drauf haben. Meinetwegen auch User-Interfaces und Design. Aber aus politischen Gründen würden mich keine zehn Pferde dazu bewegen, deren Produkte privat zu kaufen. :evil:

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Donnerstag, 06. Oktober 2011

Während Heute das Netz vermutlich von anderen Apple-Bezogenen Nachrichten überschwemmt wird weise ich mal auf eines der coolsten Bastelprojekte hin die mir in letzter Zeit vor den Mauszeiger gekommen sind: den Macintosh SE/arm. Das ist ein Apple Macintosh SE/30 (gebaut zwischen 1989 und 1991) dessen Innenleben ein talentierter Holländer auf ARM-CPU und Linux umgerüstet hat, so dass er das Gerät als Fileserver nutzen kann.

Kern der Maschine ist jetzt ein Seagate FreeAgent DockStar. Das ist ein kleines Linux-System das man eigentlich als NAS benutzt. Darauf läuft Debian, angeschlossen sind zwei Festplatten. Soweit so gut, aber das Gerät sollte wirklich voll funktional bleiben. Samt Bildschirm und Tastatur…

ADB-Tastatur und -Maus kann man vergleichsweise simpel per USB anschliessen (das war nebenbei bemerkt der Grund weshalb ich bei dem Projekt gelandet bin). Sound ist schon eine größere Herausforderung. Was mich aber schwer beeindruckt hat ist die Video-Karte die der Typ selbst entworfen und entwickelt hat. Basierend auf einem weiteren ARM-Prozessor, und tatsächlich in der Lage die alte Röhre des Macs zu befeuern. Das Ding hängt auch per USB an dem DockStar, und dank eines eigens entwickelten Framebuffer-Treibers für den Linux-Kern kann er sogar X darstellen — oder einen Mac-Emulator… :-)

Ich verneige mein Haupt in Ehrfurcht…

Dienstag, 20. September 2011

Geradezu gruselig, wieviel der Laden wert ist: dieser Blog vergleicht den Wert des Unternehmens Apple mit Sachen in vergleichbarer Groessenordnung. Dem Wert sämtlicher illegalen Drogen weltweit, beispielsweise. Muss man denen noch mehr Kohle zuscheffeln…?

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Donnerstag, 21. Juli 2011

Letztes Jahr habe ich mich noch darüber amüsiert dass eine Firma wie Microsoft sich nicht blöd dabei vorkommt damit zu werben dass das neue Windows zwei Fenster gleichzeitig anzeigen kann.

Heute lese ich begeisterte Kommentare von Apple-Nutzern Apple-Fans die ab sofort — man höre und staune — an allen vier Ecken eines Fensters anfassen können um die Größe zu ändern.

Da staunt der Laie, und der Fachmann… äh… wohl auch.

Kategorie: IT, Software  | Tags: , , ,  | Sag was dazu
Donnerstag, 23. September 2010

Apple-Logo

Das ursprüngliche Apple-Logo

Neulich bei Slashdot:

Aw damn I had it told to me that the origin of “Apple” and specifically its logo was a coded reference/tribute to Alan Turing and his chosen method of suicide… Especially seeing as originally it was in rainbow colours…

It’s a reference to how you start out in a walled garden, but they kick you out as soon as you do something they don’t like, even though you never understood the rules.

:-D

Interessant ist übrigens was die allwissende Müllhalde über das Logo schreibt. Schade dass die nicht bei der ersten Version geblieben sind. Ich glaube wenn ich Apfel-Produkte in Benutzung hätte würde ich versuchen mir das reinlasern zu lassen… allerdings sehe ich weiterhin keinen Grund der Firma mein Geld zu geben, und meinen alten Newton 2000 habe ich nicht mehr im Einsatz.

Kategorie: Geek, IT, Monopoly  | Tags: , ,  | Sag was dazu
Freitag, 24. Juli 2009

Natürlich haben die das erfunden. Nagelneu. Gab’s noch nie. Oder warum sollten die sonst Fernsehwerbung bringen die nichts anderes zeigt als ein iPhone mit Copy&Paste-Feature? Die würden sich doch lächerlich machen, sonst…

Irgendwie scheinen die aber vergessen zu haben dass die die Idee schon mal hatten… Mein Apple Newton (>10 Jahre alt) kann das zumindest schon…

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Donnerstag, 09. Juli 2009

Hmm, ich hatte die befürchtung dass ich wieder zu spät wäre, genau wie damals mit der Model M. Ich habe da seinerzeit gemütlich dran gebastelt, hatte die mehrere Wochen hier rumliegen. Als ich meine erste Dulcimer veröffentlicht habe hat mir jemand gesagt dass eine Woche vorher jemand ein ganz ähnliches Projekt fertiggestellt hat…

Naja, ich habe danach noch ein paar andere Tastaturen umgebaut. Und noch einige auf Lager liegen, die auf einen Umbau warten. Unter anderem eben eine Apple Adjustable. Jetzt habe ich mich halbwegs erschrocken als ich sehen musste dass die schon jemand auf USB umgebaut hat. Allerdings hat der Thomas E. Henz Jr. eher den Ansatz verfolgt den ich bei meinen alten MAME-Joysticks hatte. Tut’s zwar auch, aber mir gefällt der Dulcimer-Ansatz immer noch so gut dass ich den bei Gelegenheit auf die Tastatur anwende…

Eine Sache hat Thomas aber schon richtig erkannt: Das Innenleben der Tastatur ist nicht gerade freundlich für den geneigten Umbauer. Nachdem ich auch schon andere Apple-Tastaturen von innen gesehen habe glaube ich, dass das eine (weitere) Unsitte dieses Herstellers ist… :-(

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Dienstag, 11. November 2008

Ich mag die Dinger nicht, und das haben schon einige Fans in meinem Umfeld feststellen müssen. :-) Wie viele von den Argumenten noch aktuell sind kann ich nicht beurteilen, interessant ist diese Liste aber nichtsdestotrotz.

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Mittwoch, 16. April 2008

Cool sind beide Umbauten, auch wenn die Innereien aus völlig verschiedenen Zeitaltern stammen: Benjamin Heckendorn hat nicht nur eine Playstation 3 zu einem Portable umgebaut, sondern jetzt auch einen Apple IIgs. Ich bin schwer beeindruckt!

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