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Mittwoch, 12. Juni 2013

Nein, dafür nicht. Andre Geim hat 2010 den Nobelpreis für Physik bekommen weil er das Graphen entdeckt und erforscht hat. Unterdessen ist der Russlanddeutsche mit Niederländischer und Britischer Staatsangehörigkeit geadelt worden (Sir Andre Geim — soviel Zeit muss sein).

Ein hochgeachteter Mann also, den ich gerne zitiere:

I like to have fun in my life, OK, so sometimes I say there are few pleasures in our life, and three of them we know – good food, wine, and women or men, depending on your position in this world. But people forget about the fourth pleasure, it is pissing off your colleagues, and I had a lot of this due to Ig Nobel prize. Annoying your colleagues is one of the pleasures I would never give up.

Er ist der einzige Wissenschaftler dem nicht nur der allgemein bekannte Nobelpreis verliehen wurde, sondern auch der Ig-Nobelpreis (Wikipedia: Der Ig-Nobelpreis (englisch-/französischsprachiges Wortspiel: ignoble – unwürdig, schmachvoll, schändlich), gelegentlich als Anti-Nobelpreis bezeichnet, ist eine satirische Auszeichnung, um wissenschaftliche Leistungen zu ehren die “Menschen zuerst zum Lachen, dann zum Nachdenken bringen”).

Das Zitat habe ich in einer Folge von Quarks & Co. gehört (Unkaputtbar – Die Magie neuer Materialien), und der Mann war mir auf Anhieb sympathisch. :-)

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Donnerstag, 30. Mai 2013

Eigentlich lasse ich mich nicht gerne vor den Werbekarren spannen, aber hier geht es nicht nur um Kaffee sondern auch noch um Daten, Zahlen und Statistiken: der Hersteller Tchibo hat Magazine in Auftrag gegeben in denen jede Menge Fakten zum Grundnahrungsmittel Nummer eins gesammelt werden.

Das beste daran: den sogenannten Kaffeereport kann man sich bei brandeins Wissen und direkt bei Tchibo kostenlos als PDF ziehen. Das ist wirklich gut aufbereitet, und — Werbung hin oder her — die Informationen zu lesen macht Spass. Und direkt Durst auf eine gute Tasse… :-D

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Samstag, 25. Mai 2013

Dass Heute Towel Day ist weiß hoffentlich jeder. Oder?!? ;-)

Da Heute aber mehrere wichtige Nerd-Termine zusammenfallen wird der 25. Mai seit 2006 auch als Nerd- oder Geek Pride Day begangen:

The date was chosen as to commemorate the release of the first Star Wars film, A New Hope on 25 May 1977 (see Star Wars Day), but shares the same date as two other similar fan “holidays”: Towel Day, for fans of The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy trilogy by Douglas Adams, and the Glorious 25th of May for fans of Terry Pratchett’s Discworld.

Was auch immer Ihr davon feiern mögt: viel Spaß dabei!

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Montag, 20. Mai 2013

Verdammt! Ich muss widerwillig zugeben dass Microsoft Bing ein Feature bietet das ich bei Google tatsächlich schon vermisst habe: Bing Translator kann Klingonisch, Google Translate nicht. Bitte nicht auf die Scherben treten die hier rumliegen, das ist mein Weltbild…

Montag, 15. April 2013

Am Wochenende ist mir ein Schweinerücken zu warm geworden. Wenn man nicht drauf achtet schützt einen davor auch die beste Tabelle mit Kerntemperaturen nicht. Trotzdem sollte man eine haben, und da finde ich diese Liste nicht schlecht. Sehr inspirierend. :-)

Freitag, 29. März 2013

Vorweg: ich fühle mich Heute nicht sehr gut, könnte sein dass ich Fieber habe. Da kommt man auf die merkwürdigsten Ideen… :-)

openDB

openDB

Ich habe hier ziemlich viele Filme auf DVD und BluRay. Leute haben schon behauptet dass wir bestimmt besser ausgestattet wären als viele Dorfvideotheken. Das lasse ich mal so im Raum stehen, aber bedingt durch die vielen Filme und mein ausgesprochenes Siebhirn ist vor einiger Zeit schon eine DVD-Verwaltung fällig geworden. Meine Suche — unter anderem hier im Blog — hat mich zu OpenDB gebracht. Seitdem ich das damals installiert habe wurde es offenbar nicht mehr aktualisiert… tut aber auch nicht not, da es nach wie vor exakt das macht was ich mir vorgestellt habe.

Vor mir liegt also eine MySQL-Datenbank in der viele Filme, deren IMDB-Bewertungen und die mitwirkenden Schauspieler gelistet sind. Und mein vollgeschnoddertes Gehirn stellt mir die Frage: welcher Schauspieler hat wohl in den bestbewerteten Filmen mitgewirkt?

Die Struktur der Datenbank ist nicht unbedingt ideal für so eine Abfrage, daher hat es fast eine halbe Stunde gedauert bis ich dieses kleine Monster hatte (“Ein Kerlchen von erlesener Hässlichkeit” hätte meine Mathelehrerin wohl dazu gesagt. :-) ):

select count(1) filme, round(avg(ia1.attribute_val),2) durchschnitt, ia2.attribute_val schauspieler
from item_attribute ia1
join item_attribute ia2 on ia1.item_id=ia2.item_id
join item i on i.id=ia1.item_id
join item_instance ii on ia1.item_id=ii.item_id
where ia1.s_attribute_type='IMDBRATING'
and ia2.s_attribute_type='ACTORS'
group by ia2.attribute_val
having filme>=10
order by durchschnitt desc
limit 30;

Die besten, der besten...

Die besten, der besten…

Mit der Einschränkung ‘having filme>=10′ sehe ich mir nur Schauspieler an von denen ich mindestens zehn Filme hier habe. Ohne so einen Filter würde man wohl nur Leute finden die in Shawshank Redemption oder dem Paten mitgespielt haben, sonst aber nirgends. Erst hatte ich den Filter bei 5, da gab es aber immer noch viel zu viele (mir) unbekannte Namen, wenig Stars.

Das Ergebnis mit beiden Filtern ist im nebenstehenden Screenshot zu sehen. Man bedenke: Datenbasis sind ausschließlich die Filme die ich original hier habe (ja, da sind wirklich keine Kopien dabei!). Und bewertet wurde nicht die Leistung der Personen, sondern die der Filme in denen sie gespielt haben. Ich muss beispielsweise gestehen dass mir John Rhys-Davies erstmal nichts gesagt hat. Es reicht aber, dass er in zwei Indiana-Jones- und drei Herr-der-Ringe-Filmen mitgespielt hat (als Sallah bzw. Gimli), damit er die eine Liste anführt. Alfred Hitchcock war ein großartiger Regisseur, durch seine kleinen Cameo-Auftritte steht er aber auch als Schauspieler an der Spitze der Liste.

Apropos Regisseur: wenn ich nicht nach Schauspielern sondern nach Regisseuren auswerte — vielleicht ist das fairer — führt bei einem Filter von 5 Sergio Leone die Liste an, gefolgt von Akira Kurosawa und Charlie Chaplin.

Oh, und wo ich gerade dabei bin… hier nochmal eine Liste der Schauspieler von denen ich die meisten Filme habe. War dann nur noch eine Fingerübung:

Bruce Willis (38), Samuel L. Jackson (24), Robert De Niro (21), Tom Cruise (21), Johnny Depp (21), Brad Pitt (19), Morgan Freeman (16), Harvey Keitel (15), Nicole Kidman (15), Matt Damon (15), Leonardo DiCaprio (14), Harrison Ford (14), Mel Gibson (14), Bess Flowers (14), Steve Buscemi (13).

Die Reihenfolge gibt komischerweise meine persönliche Meinung von deren Können überhaupt nicht wieder… Robert De Niro, Al Pacino oder auch Sean Connery halte ich für deutlich fähiger als Bruce Willis, dabei sind die letzten beiden nicht mal in der Top15…

Naja, vielleicht sagt das ja doch alles nichts aus. Vielleicht sollte ich mir mal die Datenbasis der IMDB besorgen (ja, das geht.) und darauf Auswertungen fahren. Nicht nur auf mein eigenes Regal. Zumindest hat es mir geholfen, eine Weile nicht nur über die Schnodderei nachzudenken… :-)

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Dienstag, 19. März 2013

Eigentlich ist mir der neue Papst halbwegs sympathisch. Sicher, zu nörgeln gibt es immer. Insbesondere für Atheisten. Aber wie er sich nach der Wahl gegeben hat, der Name Franziskus, das meiste (nicht alles, wie gesagt) was ich über ihn gelesen habe… alles in allem: positiv. Hätte schlimmer kommen können.

Jetzt lese ich aber bei der Tagesschau Auszüge aus seiner ersten Messe als Papst:

Wenn man nicht auf die Felsen baut, was passiert dann? Das, was Kindern passiert, die am Strand spielen und Sandburgen bauen. Irgendwann fällt alles ein – ohne Festigkeit. Wenn sich der Mensch nicht zu Jesus Christus bekennt, geschieht, was wir bei Leon Bloy lesen: Wer nicht zum Herrn betet, betet zum Teufel. Wer sich nicht zu Christus bekennt, gibt die Welt der Weltlichkeit des Teufels anheim.

Initial hat mich der Satz an George W. Bush erinnert: “Wer nicht für uns ist, ist gegen uns.”

Ursprünglich hat die Formulierung wohl tatsächlich biblische Ursprünge, so gesehen ist es unfair dem Papst zu unterstellen dass er sich beim Herrn Bush anlehnt. Weiß ich, mache ich nicht.

Und doch: ich persönlich bete nicht zum Herrn. Nicht zu seinem, und auch zu keinem anderen. Aber zum Teufel lasse ich mich trotzdem nicht scheren. Auch nicht vom Papst. Ich schätze mal dass das ein paar Milliarden nicht-Christen ähnlich sehen wie ich… :-/

Er ist mir nach wie vor sympathischer als sein Vorgänger, ich kann nur hoffen dass das nicht wirklich das Programm der nächsten Jahre sein soll.

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Dienstag, 12. März 2013

Noch eine coole Anwendung für einen Raspberry Pi: mit einem Display und etwas Kleinkram im Koffer eingebaut ergibt das eine portable Retro-Spielstation. Unabhängig davon muss ich mir dringend mal EmulationStation ansehen, das ist die Benutzeroberfläche mit der hier Emulatoren wie MAME gesteuert werden.

Freitag, 15. Februar 2013

Ratz Fatz - Ich und Du

Ratz Fatz – Ich und Du

Ich möchte mich mal eben öffentlich bei der Firma Haba bedanken. Die machen Kinderspielzeug, und als — sagen wir mal — altes Spielkind hatte ich auch schon eine Menge von denen in der Hand. Natürlich sind die meisten Sachen nicht für Spielkinder meines Alters, aber nach allem was ich bislang gesehen habe würde ich die uneingeschränkt weiterempfehlen. Gut durchdacht, und gut gemacht.

Meine ältere Tochter hatte Geburtstag. Sie hat sich gefreut, sogar mit der Post Geschenke zu bekommen. Ihre Tante hat ihr ein Spiel geschickt. Es war Ratz Fatz — Ich und Du, eben von besagter Firma Haba. Nach Durchsicht der Schachtel fiel aber ziemlich schnell auf dass keine Spielanleitung dabei war. Und der Inhalt — ein paar Holzfiguren und eine Menge Bilderkarten — war nicht direkt selbsterklärend.

Ich habe die Firma angeschrieben und um Hilfe gebeten. Mir wurde umgehend die Spielanleitung als PDF zugeschickt. Man kann die zwar auch auf der Seite herunterladen, aber das hat schon von Hilfsbereitschaft gezeugt. Leider bin ich nicht im Besitz eines Farbdruckers, und selbst wenn wäre so eine lose-Blätter-Sammlung nicht wirklich Kinderzimmer-kompatibel. Also habe ich nochmal nachgefragt. Die freundliche Mitarbeiterin hat lediglich nach der Adresse gefragt, sie hat mir umgehend die Anleitung per Post versprochen.

Heute — gerade drei Tage später — lag der Brief im Kasten. Ich habe den Absender gesehen und meine Tochter öffnen lassen. Sie hat sich fast so sehr gefreut wie über das Päckchen zum Geburtstag. :-)

Leider war fast Schlafenszeit, daher konnten wir bis jetzt nur eine der Spielvarianten ausprobieren, und das auch nur für eine Runde. Ich bin mir aber sicher dass wir das noch öfter spielen, und insbesondere wenn auch noch andere Kinder im ähnlichen Alter dabei sind wittere ich Spaß (… für die Kinder. Ich muss zugeben dass mich das Spiel intellektuell nicht wirklich fordert, aber ich bin auch mehr als drei Mal so alt wie die empfohlene Zielgruppe… :-D ).

Ich selbst könnte mich vielleicht noch für die Kugelbahnen begeistern, insbesondere mit Blick auf die vielen Zusatzpackungen… aber ich fürchte dass dafür auch erstmal wieder Budget beantragt werden müsste…

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Freitag, 28. Dezember 2012

Ich bin ja eigentlich nicht der Typ für neumodischen Kram wie einen Drive-In. Meinen Kosakenzipfel esse ich lieber vor Ort oder in den heimischen vier Wänden, und dahin kommt eigentlich kein Junk aus Läden bei denen man einen Drive-In vermuten würde.

Wie auch immer: Gestern schien die Situation eine Ausnahme zu fordern. Soweit ich mich erinnern kann war es das erste Mal dass ich diese Art von Service benutzt habe. Ein Burger King war es, und für klein-Ronald nicht leicht, die neue Situation auf bekanntes abzubilden… diese nur-Ton-Kommunikation beim Bestellen ist wohl am ehesten mit einem Telefonat zu vergleichen, und so…

Er (per Sprechanlage): “Guten Abend, was darf es sein?”
Ich (wie am Telefon): “Hallo, mein Name ist… äh…”
Mein Hirn (leise, zu mir): “Was machst Du denn da?!? Tut der Name was zur Sache?”
Ich (wieder zu ihm, verlegen gestammelt): “… eigentlich egal.”
Er (freundlich, aber offenbar mit einem Grinsen): “Was darf ich Ihnen denn einpacken?”
Ich gebe meine Bestellung auf, er stellt die Standard-Fragen.
Er: “Darf es sonst noch etwas sein?”
Ich: “Nein danke, das war’s.”
Er: “Dann noch einmal der Name, bitte?”
Ich: “… eh?”
Er (kichernd): “War nur Spaß. Fahren Sie bitte vor.”

Ich dachte immer dass am Drive-In nur die Mitarbeiter auf die Schippe genommen werden. Schön zu sehen dass der Typ Spaß bei der Arbeit hat. :-)

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Leider bin ich erst mit der zweiten Ausgabe auf die Zeitschrift c’t Hardware Hacks aufmerksam geworden. Jedes Mal wenn ich ein Make Magazine in der Hand hatte fand ich es schade dass es sowas nicht auf deutsch gibt. Das hat jetzt ein Ende. :-)
Die Hardware Hacks erscheint vierteljährlich, und sie ist voll mit interessanten Bastelprojekten. Das geht von mehr oder weniger sinnlosen Spielereien wie dem Umbau einer Festplatte zur Türklingel, und es reicht bis zum Selbstbau eines Geigerzählers oder einer per FPGA emulierten Hammond-Orgel. Selbst wenn ich kaum Zeit finde auch nur über den Nachbau dieser Projekte nachzudenken: allein das Lesen der Beschreibungen finde ich sehr inspirierend.
Darüber hinaus gibt es Tests von Equipment, ausführliche Vorstellungen von Hackerspaces, sowie Berichte von einschlägigen Veranstaltungen. Genau das was ich gerne von Zeit zu Zeit in meinem Briefkasten hätte…

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Montag, 19. November 2012

Apple Wireless Keyboard

Apple Wireless Keyboard

Heute habe ich eine Funktastatur — ein Apple Wireless Keyboard A1255 — vor der Tonne gerettet. Das Problem war, dass es sich nach einem Batteriewechsel nicht mehr einschalten ließ.
Den Fehler würde ich als Sollbruchstelle bezeichnen: in die Tastatur kommen drei Mignon-Zellen. Wie üblich ist im Batteriefach eine Feder. Eher unüblich für so ein Batteriefach ist, dass die Feder nicht am Deckel befestigt ist, sondern tief unten im Fach. Die drückt auch nicht gegen die flache Seite der Batterie, sondern gegen den “Nippel” am Pluspol. Da das Gehäuse metallisch ist und quasi den Minuspol darstellt muss die Feder gegen Kontakt mit dem Gehäuse geschützt werden. Das Problem wurde in Cupertino mit einer kleinen Plastikhaube gelöst die auf den Kontakt an der Feder geklebt wurde. In der Mitte hat das Ding ein Loch, damit der “Nippel” der Batterie an den Kontakt kommt.
Jetzt ist es offenbar so dass der Kleber nicht ewig hält. Die Kappe hat sich gelöst, und beim Batteriewechsel praktisch verkehrtherum wieder angeklebt. So schützt das Ding den Pluspol der Batterie effektiv vor Kontakt mit der Feder.
Da das Teil tief in dem Batteriefach steckt ist es praktisch nicht möglich das wieder da abzufummeln, man muss die Tastatur wirklich weitestgehend zerlegen. Apple hat offenbar kein Interesse an einer Reparatur, ohne den Teardown bei iFixit (das sind die mit dem Manifest der eigenständigen Reparatur) hätte ich das vermutlich nicht zerstörungsfrei hingekriegt. Mit den Bildern hat es aber geklappt, und eine Mate-Flasche später war das Hackbrett wieder funktionstüchtig. :-)
Ich nehme nicht an dass man dies in Cupertino liest, aber der Kunde hätte durchaus länger Spaß an seinem teuer erworbenen Designerstück — immerhin kostet so eine Tastatur um die 70 Euro — haben können:

  • Wäre die Kappe gerastet und nicht geklebt wäre sie nicht abgefallen.
  • Wäre die Kappe einfach ein paar Millimeter länger würde sie sich nicht im Fach drehen und falschrum auf dem Kontakt landen.
  • Würde man die Batterien andersherum einlegen (Minuspol voraus ins Fach) könnte man eine Feder einbauen die von vornherein nicht die Seitenwände berühren würde. Das würde auch das Plastikteil und die Metallkappe auf der Feder komplett überflüssig machen, da können sicher ein oder zwei Cent gespart werden.
  • Wäre die Feder — wie eigentlich meistens üblich — am Batteriefachdeckel müsste man die Tastatur nicht zerlegen um sie zu reparieren. Ausserdem hätte man die oben genannten Vorteile und könnte ein paar Cent sparen.

Warum das nicht so gemacht wird… Naja, eine Ahnung habe ich schon, aber da würde ich mich nur wieder aufregen… ;-)
Ach, nochwas: ich habe die Tastatur mit Platz für drei AA-Zellen. Der Nachfolger arbeitet mit zwei Zellen, und laut Wikipedia ist ein Feature des Nachfolgers dass er auch im Zusammenhang mit Windows funktioniert. Das kann ich hier nicht testen, aber zumindest für die drei-Zellen-Version kann ich unter Linux keine Probleme feststellen.

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Montag, 05. November 2012

Hä? ‘Die zehn besten’? Es gibt genau elf… Aber wie die Liste korrekt wiedergibt waren nur zehn davon gut. Klingt für mich wie ‘Die zwei besten Pate-Filme’. Da wünschte man sich auch, es gäbe keinen dritten… :-(

Sonntag, 04. November 2012

Im Bau und aus Fahrersicht

Im Bau und aus Fahrersicht

Naja, zugegeben: der Begriff ‘Bordcomputer’ ist übertrieben. Masslos. :-)
Vor ein paar Wochen bin ich fahrzeugtechnisch von einem praktisch neuen VW Golf Plus mit exzellenter Ausstattung auf einen 16 Jahre alten VW Passat Variant umgestiegen. Ich mag den Wagen, aber die Ausstattung kann mit einem modernen Auto kaum mithalten. Aber ein paar Annehmlichkeiten kann man ja nachrüsten.
So zum Beispiel eine Funkfernbedienung für die Zentralverriegelung. Der Nachrüstsatz hat samt Klappschlüssel nicht mal 20 Euro gekostet, das konnte ich mir nicht verkneifen.
Das Blaupunkt Cassettenradio musste weichen. Auch wenn, wie ich erst beim Ausbau festgestellt habe, ein zehnfach CD-Wechsler dran hing — der nicht mal dem Vorbesitzer des Autos bekannt war. :-)
Stattdessen habe ich jetzt ein JVC KD-X50BT eingebaut, und damit bin ich sehr zufrieden. Kein CD-Laufwerk mehr, dafür AUX, Bluetooth und USB-Funktion. Erfreulich wenige Kirmes-Effekte. Lediglich die Farbe der Beleuchtung lässt sich anpassen. So ist die bei mir tagsüber blau-weiss, sobald ich die Scheinwerfer einschalte wird sie grün, passend zur restlichen Instrumentenbeleuchtung. Ach ja, und mit <80 Euro ist das Gerät auch echt erschwinglich.
Die Bluetooth-Funktion war mir wichtig. So kann ich zum einen auf Anrufe reagieren, zum anderen — wie damals im Golf — Podcasts vom Handy hören.
Aber das Telefon will auch ordentlich untergebracht werden: Für ein paar Euro habe ich eine alte Handykonsole ersteigert. Fehlt nur noch eine Befestigung für mein HTC Desire. Käuflich habe ich nichts passendes gefunden. Also selbst ans Werk(-zeug): ein Stück Buchenleimholz lag noch vom Bau der Küche im Keller. Da habe ich so lange Fräse, Säge, Schleifteller und Bohrmaschine drangehalten bis der Rohling vor mir lag der links im Bild zu sehen ist.
Gehalten wird das Telefon darin über den USB-Stecker. So lange sich das Auto nicht überschlägt hält das auch erstaunlich sicher. Am anderen Ende des Kabels hängt ein USB-Adapter der ursprünglich mal mehr schlecht als recht in den Zigarettenanzünder gepasst hat. Den habe ich seines Gehäuses beraubt und stattdessen mit einem Kabel versehen. Das ist an die Stromversorgung für die Heckscheibenheizung angeschlossen. So wird das Handy geladen während der Motor läuft, ansonsten ist — anders als beim Zigarettenanzünder — alles aus.
Abschließend noch ein paar App-Empfehlungen im Zusammenhang mit dem Auto: FuelLog hilft die Kosten und den Verbrauch im Blick zu halten. Navigation mache ich noch über Google Maps, der Anschaffungswiderstand schreckt mich noch von Navigon oder TomTom ab. Das Ulysse Speedometer ist eine nette Spielerei, lenkt aber auf Dauer zu sehr vom Fahren ab. Praktisch ist wieder Meine Tracks, um nachträglich zu sehen wo man gewesen ist und ob man sinnvoll gefahren ist. Habt Ihr noch Empfehlungen für mich?

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Donnerstag, 01. November 2012

Ich mag Schiffe. Insbesondere mag ich Segelschiffe. Gerne würde ich mal auf einem mitfahren.
Erschreckend und traurig finde ich, dass ein Sturm im Jahr 2012 immer noch solche Bilder hervorbringen kann. :-(
Das war die Bounty. Nicht die originale Bounty, deren Reise bekanntermassen bei Pitcairn endete sondern der 1960 für den bekannten Film entstandene Nachbau.
Das Schiff ist am 29. Oktober zu nah an den Hurrikan Sandy geraten und gesunken. Dabei sind zwei der 16 Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen. :-(
Den oben erwähnten Film habe ich komischerweise noch nicht im Regal. Dann muss ich die Tage wohl nochmal Fluch der Karibik sehen und nach der Bounty ausschau halten…

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Montag, 24. September 2012

Ich sehe gerade den (Dokumentar-)Film Die Mondverschwörung von Thomas Frickel.

Es ist mir absolut unbegreiflich wie der Reporter es fertig bringt, mit den ganzen Spinnern zu reden ohne in unkontrolliertes Gelächter auszubrechen. Wie auch immer er das gemacht hat: der Film ist wirklich ganz große Klasse. Wer auch immer sich für Esoterik, Verschwörungstheorien, Satanismus oder meinetwegen auch Nazis interessiert muss den unbedingt gesehen haben.

Ich hatte den Gestern von 3sat aufgenommen. In der Nacht zum 15.10. läuft der noch einmal auf hr-fernsehen. Weder auf eBay noch auf Amazon ist die DVD zu kriegen, und zumindest im Moment funktioniert die Homepage zum Film von hier aus nicht. Daher: Timer setzen und ansehen! Vorher das Hirn anschnallen, das lebt beim Konsum des Films echt gefährlich! :-D

Dienstag, 04. September 2012

Eigentlich wundert es mich nicht. Ich war mehr… erstaunt: natürlich gibt es eine DIN-Norm (bzw. Europäische Norm) die festlegt was eine Norm ist. Wikipedia zitiert DIN EN 45020:

Dokument, das mit Konsens erstellt und von einer anerkannten Institution angenommen wurde und das für die allgemeine und wiederkehrende Anwendung Regeln, Leitlinien oder Merkmale für Tätigkeiten oder deren Ergebnisse festlegt, wobei ein optimaler Ordnungsgrad in einem gegebenen Zusammenhang angestrebt wird.

Ich bin weiterhin beruhigt, dass sich um alles gekümmert wird… :-)

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Freitag, 31. August 2012

Blaues Licht im Licht...

Blaues Licht im Licht…

Vor einigen Tagen habe ich mir den wirklich guten Film Das Leben der Anderen (2006) angesehen. Es geht um einen Schriftsteller in der DDR, der von der Stasi überwacht wird. Der Großteil des Films spielt 1984, ein paar Schluss-Szenen zeigen die Hauptfiguren nach der Wende.

Für mich als Wessi der zur Zeit der Wende erst 14 war ist das alles sehr weit weg. Unvorstellbar, was die sich ihrem Volk gegenüber herausgenommen haben. Ich frage mich ob und wenn ja an welchen Stellen das im Film übertrieben oder zumindest komprimiert worden ist — also dass vielleicht Erlebnisse von verschiedenen Bürgern zu einer einzelnen Handlung zusammengefasst wurden.

Aber ich schweife ab.

Mir ist eine Besonderheit an dem Abhör-Equipment aufgefallen das gezeigt wurde: an den Geräten befinden sich blaue Displays. Also nicht nur blaue Lämpchen, sondern offenbar Siebensegmentanzeigen. Ist vermutlich jedem ins Auge gesprungen der den Film gesehen hat, oder? :-)

Das ist mir nicht aus dem Kopf gegangen, da ich weiß dass blaue LEDs erst in den 90ern auf den Markt kamen. Die Trivia in der IMDB betonen dass es sich um originale Ausrüstung der Stasi handelte:

All the listening/recording props used in the film are actual Stasi equipment on loan from museums and collectors.

... und im Dunklen

… und im Dunklen

Auch im Making Of das mit auf der DVD ist wird das gesagt. Hier erfährt man auch, dass die Sachen von einem sehr engagierten Sammler namens Dr. Dutka gestellt wurden. Da mich das wirklich irritiert hatte (ja, ich weiss…) habe ich etwas gesucht und konnte den Requisitenverleih Dr. Dutka ausfindig machen, den ich dann umgehend mit meiner wirklich wichtigen blöden Frage behelligt habe.

Sind das wirklich blaue Leuchtdioden an den Abhoergeraeten, oder sieht das nur so aus? Ich denke die gibt es erst seit den 90ern? Sind die Geraete fuer den Film umgebaut worden, oder ist das eine andere Technik die nur wirkt wie blaue LEDs?

Herr Dutka scheint ein wirklich netter Zeitgenosse zu sein, oder er hatte einfach nur Mitleid mit einem Nerd. Seine Antwort hat mich auf jeden Fall sehr gefreut (er hat mir erlaubt die hier zu veröffentlichen):

Lieber Herr Schaten,

vielen Dank für Ihre mail.
Die blauen Displays waren echt DDR, aber keine LEDs, sondern nur blaue Displays.
Übrigens war die gesamte Abhörtechnik natürlich stark übertrieben – die Stasi hätte es unauffällig gemacht…
Aber der Regisseur wollte es so – aus dramaturgischen Gründen.

Sie können sich gerne meine website ansehen: requisiten-dutka.de

Viele Grüße aus Berlin!

Wolfgang Dutka

Ich vermute also mal dass es sich um VFDs handelt, die könnten je nach Filterscheibe und Beleuchtung blau aussehen. Bei Gelegenheit muss ich mal ein Museum zu dem Thema aufsuchen, bestimmt gibt’s da was in Berlin. Auf jeden Fall kann ich jetzt wieder ruhig schlafen… :-D

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Dienstag, 14. August 2012

Letzte Woche habe ich mich mit einigen Polen über deren — zumindest für westfälische Zungen — unaussprechliche Sprache unterhalten. Unglaublich, was die für Lautkombinationen über die Lippen bringen… und das sogar reproduzierbar. :-)

Es kam die Frage auf welche Worte der deutschen Sprache schwer auszusprechen sind. Es mag am Wodka gelegen haben, aber mir ist nichts eingefallen was ich einem Polen nicht zutrauen würde. Beim schreiben denke ich dass beispielsweise die Zischlautkombination in ‘auszusprechen’ schwierig ist, aber insbesondere mit sowas ist die polnische Sprache derart durchsetzt dass das kein Problem darstellen würde.

Wir hatten uns darauf geeinigt dass die Schwierigkeit bei deutschen Worten darin liegen dürfte dass sie gerne verkettet werden. Trotzdem hat mich die Frage nicht losgelassen…

… gibt es deutsche Worte die außergewöhnlich schwierig auszusprechen sind?

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Donnerstag, 02. August 2012

… dass der UMTS-Empfang in einem nicht-mal-3000-Seelen-Dorf im Süden Polens deutlich besser ist als zu Hause. :-(

Zu Hause kriege ich mit Richtantenne und bei gutem Wetter eine ordentliche Verbindung. Hier ist mein Notebook gerade an mein HTC Desire ‘getethered’, das liegt neben mir auf dem Boden… und die Daten rennen.

Im Handy steckt übrigens eine Prepaid-Karte des polnischen Anbieters Play. Kostet 19 Złoty — etwa 5 Euro — und verkraftet 1GB. Sehr fair, finde ich.

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