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Freitag, 20. August 2010

Vorhin habe ich auf VOX einen mittelmäßigen Film gesehen, den ich irgendwie besser in Erinnerung hatte. Zwischendurch lief natürlich Werbung, unter anderem eine Vorschau auf eine weitere dieser unsäglichen Casting-Shows. Irgendwann die Tage startet ‘X Factor‘, ein Abklatsch einer gleichnamigen britischen Sendung, die wiederum ein Plagiat einer weiteren… naja, lassen wir das.

Weshalb mir das auffiel? Eine Aussage der Moderatorendarstellerin, ich glaube es war Sarah Connor. Ich kann das jetzt nur aus dem (schlechten) Gedächtnis wiedergeben, habe dem VDR mal den Auftrag gegeben das weiter zu beobachten. Wenn er das einsammelt gebe ich das hier wörtlich wieder. Sinngemäß sagte sie:

Wir suchen jemdanden der Deutschland im Sturm erobert. Und Morgen vielleicht die ganze Welt!

Der VDR hat mir das Zitat nochmal geliefert:

Wir suchen jemanden der Deutschland im Sturm erobern kann. Und vielleicht danach sogar die ganze Welt.

Man muss kein Historiker sein um zu wissen an was diese Aussage angelehnt ist. Die allwissende Müllhalde schreibt folgendes im Artikel über Hans Baumann:

Nach Auskunft von Frau Elisabeth Baumann entstand das Lied ‘Es zittern die morschen Knochen’ mit den berüchtigten Versen ‘Heute gehört uns Deutschland und morgen die ganze Welt’ 1932 während einer Wallfahrt Hans Baumanns nach Neukirchen bei Heiligenblut. Damals war er Mitglied im katholischen Bund ‘Neu Deutschland’. Große Karriere machte dieser Text ab 1934 in den Organisationen der NSDAP. Er gehörte zu den Standardtexten der Hitler-Jugend und der SA und wurde zum Pflichtlied des Reichsarbeitsdienstes. Baumann selbst nutzte es aufgrund seiner einflussreichen, beruflichen Stellung in der Reichsjugendführung sehr effektiv. 1993 setzte das Landgericht Hannover das Lied auf die Liste der verbotenen, nationalsozialistischen Kennzeichen.

Dass das einer Moderatorin im Kampf um vollständige Sätze rausrutscht kann ich ja noch irgendwie nachvollziehen. Aber wie viele Leute haben das aufgenommen, ausgesucht, abgenickt und zusammengeschnitten bevor damit Werbung für die Sendung gemacht wird? Absolut unverständlich… :-(

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Mittwoch, 04. August 2010

Angeblich zumindest:

Work like you don’t need the money,
Love like you’ve never been hurt,
Dance as if no one were watching,
Sing as if no one were listening,
Screw like it’s being filmed,
And drink every glass like it’s your last.

Irgendwie kriege ich schon wieder Durst… :-)

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Sonntag, 11. Juli 2010

Mein Heutiger Tool-Time-Gruß geht an: Bremsenreiniger.

Disclaimer: Wer öfter schraubt wird hier nur müde lächeln, aber für mich als Laien war das echt eine Offenbarung! :-)

Ich hatte den eigentlich gekauft um an meinem Motorrad (ja, ich habe es nicht lange ohne ausgehalten… nach über einem Jahr ist das Ding jetzt eigentlich ansehnlich genug dass ich es hier auch mal vorstellen sollte…) die Ursache von Fehlzündungen zu finden. Die haben sich auch anders eingrenzen lassen, also habe ich damit Heute mal das gemacht was der Hersteller sich gedacht hat: Teile gereinigt.

Zwar keine Bremsen, aber das Zeug ist irre bei Fettschmutz. Bestimmt haben die in Villariba auch damit gespült. Und nicht nur Fett: auch Aufkleberreste gingen damit weg wie nix.

Es ging um ein Fahrrad das ich mir herrichten will. Einige Teile waren ranzig mit altem Fett. Nicht nach dem Reiniger: auch das richtig ekelig klebrige Zeug hat der einfach weg gespült. Also nicht aufsprühen, einwirken lassen und schrubben, sondern einfach so weg gespült. OK, für die feine Nacharbeit habe ich dann doch nochmal mit dem Lappen gerubbelt, aber das war ein Kinderspiel, denn das ehedem klebrige Fett hat keine Gegenwehr mehr geleistet. Das sah wirklich so aus wie in mancher Werbung, nur dass ich es da nicht geglaubt hätte… ;-)

Dann den Aufkleberresten an den Kragen: erst nach alter Väter Sitte mit Heißluftgebläse und Lappen. Dann, nur mal zum Testen, mit dem Reiniger. Die Kleberreste hat der zwar nicht einfach weg gepustet, aber nach kurzem Einwirken (eine Sekunde etwa) konnte ich mit dem Lappen das meiste wegputzen. Nach einem zweiten Durchgang war von den Klebern nichts mehr zu sehen. Vom Reiniger auch nicht: der verdunstet sehr schnell und ohne Rückstände.

Mein Fazit: ein irres Zeug. Und noch dazu billig: die große Sprühflasche hat im Mopedladen 3,95 Euro gekostet. Sowas darf in keiner Werkstatt fehlen!

Donnerstag, 10. Juni 2010

Das alte Wikipedia-Logo

Das alte Wikipedia-Logo

Die deutschsprachige Wikipedia hat ein neues Design. Schick ist das. In der englischsprachigen war das schon länger aktiv.

Schade finde ich allerdings eine ganz bestimmte kleine Änderung, die mir aber sofort aufgefallen ist: im Logo wurde der klingonische Buchstabe entfernt. :-(

Das alte Logo war von 2003. Damals ist es aus einem Design-Wettbewerb hervorgegangen. Das Logo sollte die Vielsprachigkeit des Projektes symbolisieren, deshalb waren auf den Puzzle-Teilen Buchstaben aus vielen verschiedenen Schriften zu sehen. Zu der Zeit — leider aber nur bis 2005 — gab es auch noch eine klingonische Sprachversion der Wikipedia, dementsprechend war der Designer so lustig, auch einen Buchstaben aus der Schrift ‘pIqaD’ (ein ‘o’ — oben rechts) in das Logo einzuarbeiten. Ich war seinerzeit begeistert als ich das erfahren habe.

Da es keine klingonische Sprachversion mehr gibt haben die Designer das Logo überarbeitet und ent-klingonifiziert. An seiner Stelle ist jetzt ein Amharischer Buchstabe. Zugegeben: an 17 Millionen amharisch-Sprecher wird klingonisch nicht heranreichen… :-)

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Sonntag, 30. Mai 2010

Eben habe ich festgestellt dass der Chari den ich mir vor zwei Wochen zugelegt habe noch einen dicken Vorteil hat der nicht auf der Packung stand: Trotz wirklich strömendem Regen und Gewitter sind sowohl die Steaks als auch die Hühnerteile echt gut geworden. Indirekt grillen (nicht direkt über der Glut, dafür mit Deckel drauf) ist eine tolle Sache!

Klar, das wäre auch mit vielen anderen Grills gegangen. Mit dem dreibeinigen Schwenkgrill den wir bislang benutzt haben wäre die Kohle aber aus gewesen, und das Fleisch mariniert — im eigentlichen Wortsinn.

Kurz zum Gerät: ich habe einen Smoker gekauft. Nicht so ein Riesending, obwohl mich ein Freund damit angefixt hat der mehr als 2.000 Euro für einen Grill bezahlt hat der fast das doppelte wiegt wie mein Motorrad — und ich habe nicht mehr die leichte Maschine von vor zwei Jahren. Mein Grill nennt sich Char-Griller SmokinPro, kostet einen Bruchteil von dem was ein ‘richtiger’ Smoker kostet und wiegt ‘nur’ um die 60 Kilo. Das Ding wird in manchen Foren in der Regel schlecht gemacht, in anderen hochgejubelt (im letzteren sind auch die Leute vertreten die mit genau dem Ding ‘Grillweltmeister’ geworden sind).

Ich bin vollauf zufrieden mit dem Ding, das Preis-Leistungsverhältnis dürfte schwer zu schlagen sein. Ein Tip dazu: wenn irgendwo ’20% auf alles außer Tiernahrung’ zu kriegen sind kann man 60 Euro bei der Anschaffung sparen. Die Resultate der ersten zwei Wochen: BBC muss ich definitiv noch üben, alles andere was ich bislang durch den Grill gezogen habe war mindestens gleich gut (direktes Grillen, Würste, Schweinepocke & Co.) bis viel besser (Burger, Steaks, Chicken Wings)… *sabber*

Ach ja: obwohl das gerade gut funktioniert hat haben wir noch keine Antwort auf die Frage gefunden wie sich die Garzeit ändert wenn der Blitz in den Grill einschlägt… :-D

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Donnerstag, 27. Mai 2010

Vorhin habe ich ein Forum abgeschaltet. In den letzten zehn Jahren habe ich da sehr viel Zeit und Herzblut investiert, aber äussere Umstände haben es wohl obsolet werden lassen.

Schade drum. Es war eine großartige Zeit, ich konnte eine Menge Leute kennenlernen die mir auch in Zukunft noch viel bedeuten werden. Die Welt dreht sich weiter…

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Mittwoch, 26. Mai 2010

Ich baue ja auch gerne Sachen, und im Umgang mit Holz habe ich halbwegs Übung. Was Matthias Wandel aber so alles baut ist schlichtweg beeindruckend. Und Bonuspunkte gibt es natürlich für die vielen Details und Anleitungen auf der Seite.

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Freitag, 21. Mai 2010

Nein, nicht wirklich. Aber ich habe mir in den letzten Tagen einige Gedanken darueber gemacht wie ich eine Treppe bauen kann, und das grenzt schon an Scalalogie. Etwas. Finde ich. :-)

Ach ja, es wird auf eine einläufige aufgesattelte Balkentreppe aus Holz hinauslaufen. Scalalogisch, oder? :-D

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Mittwoch, 19. Mai 2010

Letzten Sonntag ist Dio gestorben, wie ich gerade las. Wohl einer der besten Metal-Sänger überhaupt, neben eigenen Projekten hat er für Deep Purple und Black Sabbath gesungen.

Schade um ihn. Ich persönlich bin ihm ganz besonders dankbar für das Stück ‘Rainbow Eyes’, das er mit der Band Rainbow gesungen hat. Das ist bestimmt nicht das erste Lied das man einem Alien vorspielen würde der auf die Erde kommt und wissen will was Heavy Metal ist, aber unter den Liedern mit denen ich starke Erinnerungen verbinde ist das sicher in den Top fünf…

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Dienstag, 04. Mai 2010

Jeder der sich mit Sicherheit in Computersystemen auseinandersetzt kennt den Begriff Security by obscurity. Es ist Konsens dass Sicherheit nicht durch Verwirrungstaktik erreicht werden kann, solange das grundlegende Design fehlerhaft ist.

Offenbar wird in den VZ-Netzwerken (SchülerVZ, StudiVZ, MeinVZ) eine andere Taktik gefahren: Security by AGB. Aussage des Geschäftsführers:

Entscheidend ist, dass es sich hierbei weder um ein Datenleck noch einen Angriff auf unsere Server handelt, sondern vielmehr um einen Verstoß gegen unsere AGB.

Das erinnert mich an eine blöde Scherzfrage: “Warum werden in Deutschland so wenige Verbrechen begangen?” “Weil es illegal ist.”

Sonntag, 04. April 2010

Ich habe ja vor einiger Zeit geschrieben dass ich mit dem Geocaching-Virus infiziert wurde. Gestern habe ich meinen 27. Cache heben können, aber schon seit dem ersten entwickele ich einen Blick dafür wo man Dosen schön verstecken könnte. Um das wirklich mal angehen zu können habe ich mir gerade die Richtlinien dazu angesehen.

Doof: die beste Idee ist schon vergeben, und solange die Gegend da nicht deutlich erweitert wird kann man da auch wohl nix mehr unterbringen. Mindestens 160m Abstand zu halten fällt da schwer…

Geocaches in Space (or other planets/spacecraft)

We do allow cache listings in outer space such as in the International Space Station or on Mars. Make sure you can land or connect to the space station/planet for it to be acceptable as a listing. Keep in mind, however, that due to the saturation guideline you can’t place another cache on the ISS since one is already listed there.

Der ist übrigens noch jungfräulich, man darf gespannt sein wer der Gold-Finder wird… :-)

Freitag, 02. April 2010

Nein, mit Kreide und Farben kann ich immer noch nicht umgehen. Ich kann aber stolz vermelden dass ich gerade erstmalig eine neue Straße in OpenStreetMap eingetragen habe. Nein, die Straße an sich war nicht neu. Die stand da halt nur noch nicht drin.

Ich vermute dass alle Leser dieses Blogs — so es denn welche gibt — das Projekt kennen. Falls nicht kann ich nur wärmstens empfehlen da mal einen wohlwollenden Blick drauf zu werfen. Das ist wie Wikipedia, nur halt für Strassenkarten. Und das ist wie Google Maps, nur halt frei.

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Donnerstag, 25. März 2010

Forscher kommen auf merkwürdige Ideen. Ist es wirklich legitim, aus Bildern des letzten Abendmahles Rückschlüsse auf die allgemeine Ernährungslage der Bevölkerung zu ziehen? In den letzten tausend Jahren nahm die Größe der abgebildeten Hauptgerichte stufenweise um 69 Prozent zu. In der gleichen Zeit wurden die Teller um 66 Prozent und das Brot um 23 Prozent größer. Zeigt mir jemand die Abendmahlsdarstellung mit Tiefkühlpizza oder Junk-Food? :-)

Sonntag, 21. März 2010

Ich kann mich daran erinnern, als Kind das so betitelte Buch von Janosch gelesen zu haben. Ich erinnere mich auch, dass ich es damals schon ziemlich doof von dem Bären und dem Tiger fand, einfach so los zu gehen um einen Schatz zu finden. Aussichtslos.

Heutzutage geht das für jedermann sehr treffsicher: das Zauberwort heißt Geocaching.

Vor zwei Wochen hat mich ein Arbeitskollege auf meinen Spaß an Rätseln angesprochen nachdem er meine neue Armbanduhr (das ist eine andere Geschichte :-) ) sah. Er hat sich an einem Cache namens Frauengeflüster (GC1YVD1) die Zähne ausgebissen und mir das Rätsel zugeschickt. Eine Herausforderung. Ich habe auch eine Weile drauf gestarrt, aber nachdem ich ihm die Lösung schicken konnte war ich neugierig — und habe mir mal sein GPS-Gerät ausgeliehen.

Heute habe ich mir dann mal direkt zwei Caches ausgesucht die nur ein paar Kilometer von hier liegen. Das Garmin eTrex an den Kinderwagen gebunden, und mit der Kleinen und dem Hund los geschoben. Früh übt sich, und so… :-)

Unter tatkräftiger Hilfe meiner Tochter — sie hat mich regelmäßig durch “Wauwau” sagen darauf aufmerksam gemacht dass wir den Hund dabei hatten — haben wir dann auch beide Micros gefunden. Insgesamt eigentlich sogar vier, denn an den angegebenen Koordinaten war jeweils nur ein Hinweis auf den eigentlichen Cache. Weil es so schön war, und wir eh in dem Ort, haben wir Nachmittags dann direkt noch einen dritten ‘mitgenommen’.

Mein erster Eindruck bestätigt das was ich mir vorher schon dazu gedacht habe: ein netter Zeitvertreib. Draußen an der frischen Luft, und nicht selten auch unter Einsatz des Denkapparates. Das ganze dann garniert mit etwas Technik, und es kommt eine faszinierende Freizeitbeschäftigung dabei raus. Und nicht zuletzt kommt man so an Orte die man sonst in den meisten Fällen wohl nicht zu Gesicht bekommen hätte.

Mir scheint, ich muss bei Gelegenheit mal in ein geeignetes GPS-Gerät investieren. Das Garmin aus dem Auto taugt nicht, da es keine Koordinaten anzeigt oder verarbeitet. Ich könnte aber mein Nokia N800 eh mal gegen ein N810 austauschen, bei Gelegenheit…

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Mittwoch, 17. März 2010

Aus gegebenem Anlass: wenn man alte Hardware verscherbelt sollte man drauf achten, dass keine persönlichen Daten mehr drauf sind. Keine Mails. Keine Adressen. Keine Familienfotos. Und — obwohl das vielleicht keine persönlichen Daten im eigentlichen Sinn sind — vor allem kein Pornokram aus dem Netz. :-)

Konkret geht es übrigens um ein Nokia 770 (Internet Tablet, kein Telefon). Dem Vorbesitzer wird das nicht aufgefallen sein, der hatte das Teil nur einen Monat. Die Dateien — die oben genannten Kategorien sind alle vertreten — sind drei Jahre alt. Schmuddelgeschichten von irgendeiner Webseite. Ich glaube es geht um Ausserirdische und einen Kitzelfetisch oder sowas… Egal, die Karte kann ich vielleicht noch gut brauchen…

Sonntag, 07. März 2010

Heute war ich in Dortmund bei der ‘Motorräder 2010‘. Hab mal auf ein paar Maschinen probe gesessen und verwundert festgestellt dass auch die ganz dicken Böcke von oben deutlich kleiner wirken als von der Seite. Die Triumph Rocket III ist breit und stark, aber selbst da sind die Trittbretter viel zu nah am Sattel. Auf der Harley Davidson V-Rod Muscle fühle ich mich geradezu eingeengt. Naja, serienmäßig wäre auch meine Maschine nicht größer, aber ich hätte das insbesondere bei den beiden Modellen nicht so erwartet.

Ich habe hier glaube ich noch nicht erwähnt was ich mein Eigen nenne — das kommt wenn sie vorzeigbar ist (Ich habe praktisch den ganzen Winter daran gebastelt, aktuell sind die Bleche beim Lackierer, und ich muss den Sattel noch beziehen.). Der heutige Tag hat mir aber die Gewissheit gegeben dass ich mit was anderem auch nicht besser bedient wäre.

Das hat irgendwie aber auch noch nichts mit dem Titel dieses Beitrages zu tun.

Im Vorbeigehen habe ich ein Modell gesehen das aus dem Augenwinkel meiner Ex(-Maschine) wie aus dem Gesicht geschnitten war. Naja, zumindest einer originalen Yamaha Virago XV535. Das Prachtstück nennt sich Lifan Royal 400, oder kurz LF400. Der chinesische Hersteller hat alle wesentlichen Merkmale der 535er kopiert. Angefangen bei den Chrom-Eiern, über die markanten Vergaserdeckel bis hinunter zur Auspuff-Attrappe — die natürlich auch bei der Kopie eine Attrappe ist. Trotzdem wirkt das Ding selbst neben einer echten Virago wie aus dem Kaugummi-Automaten gezogen.

Dass in Fernost eine Menge Produkte kopiert werden weiß jeder, aber live und in Farbe habe ich so einen Abklatsch noch nicht erlebt. Hat mir echt die Sprache verschlagen, erst.

Mittwoch, 03. März 2010

… liegt darin, dass man jeden Tag neue Leute kennenlernt. Schaler Scherz für Betroffene, ich konnte aber gerade nicht umhin, daran zu denken.

Ich habe mir begeistert die voll-analoge Nixie-Uhr von Friedhelm Bruegmann angesehen. Cool, das gehört in den Blog. Zumal ich ja schon öfter von Nixie-Uhren schwadroniert habe. Zuletzt im Januar 2009, wie ich über die Suche heraus fand. Und davor… war ich Mitte 2006 total begeistert… von Friedhelm Bruegmanns Nixie-Uhr. Leise rieselt der Kalk… :-(

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Dienstag, 02. Februar 2010

Wenn ich einen Film sehe der mir gut gefällt sehe ich mir oft die entsprechende Trivia-Seite in der IMDB an. Teilweise erfährt man da wirklich interessante Hintergrund-Infos. Gerade ist mir die URL aufgefallen die die Filme da haben. Da scheinen laufende Nummern drin zu stecken. Klar, da ist interessant was der erste Film in der IMDB war. Offenbar ist das Carmencita (1894) den man sich auch bei Youtube in epischer Länge ansehen kann. Interessanterweise nicht nur der erste Film in dem eine Frau vor der Kamera stand, sondern gleichzeitig auch einer der ersten die Diskussionen über die Notwendigkeit einer Filmzensur ausgelöst hatten… :-)

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Dienstag, 01. Dezember 2009

Nein, außer Milch und Zucker meine ich. Wer das genau wissen will kann ja mal einen kurzen Blick auf den Artikel bei Wired werfen.

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Mittwoch, 25. November 2009

Beinahe hätte ich vergessen, meinen Twitter-Account zu löschen. Ich habe den Anfang August angelegt, und für knapp einen Monat habe ich mir das ganze angesehen. Seitdem lag der Account brach, bis ich ihm gerade eben den Garaus gemacht habe.

Die Idee, auf die Weise mit den ‘Bekannten in der zweiten Reihe’ in Kontakt zu bleiben ist ja ganz nett, das hat mich auch letztendlich zum Testen bewogen. Wenn bei den Bekannten aber welche dabei sind die ihr Leben für so spannend halten dass sie die ganze Zeit über Twitter brabbeln was sie gerade machen — und damit meine ich wirklich die vielzitierten Statusmeldungen der Nahrungsaufnahme oder -abgabe — gehen die paar Meldungen unter die die selten-Poster von sich geben.

Mir ist auch nicht klar wie man diesen Kanal wirklich produktiv nutzen kann um sich über irgendwas zu informieren. Offenbar geht das irgendwie, aber ich habe es nicht verstanden.

Und nach wie vor hat niemand mein Hauptargument zu dem Thema entkräftet: Wenn — entgegen meiner oberflächlichen Erfahrung — Twitter (oder Microblogging allgemein) tatsächlich ein wichtiger Informationskanal im Netz sein sollte, dann muss der meiner Meinung nach dezentral aufgebaut sein. Hinter Web, Mail, IRC und so weiter stecken keine einzelnen Unternehmen. Das ist gut und wichtig so, denn einzelne Unternehmen können manipulieren, oder was in so einem Fall mindestens genau so fatal wäre: pleite gehen. Mit einem Schlag wären abermillionen Twitter-Junkies ihren Kommunikationskanal los.

Nun denn. Vielleicht geht mir ja irgendwann mal ein Licht auf. Bis dahin hoffe ich einfach (wenn auch vermutlich vergebens), dass der Hype bald vorbei sein wird…