Jetzt sehe ich, dass Harlander sogar eine Finanzierung anbietet. Bei diesem 749-Euro-Boliden beispielsweise für günstige 13685728,00 Euro im Monat. Nach meinen Berechnungen hat man das Teil so nach knapp zweieinhalb Minuten abbezahlt — das dürfte nicht mal der Zeit entsprechen die man im Laden an der Kasse verbringen würde wenn man sowas kauft…
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Au weia… ich habe Gestern einen Artikel in einer etwas älteren c’t (22/07) gelesen, es ging um esoterische Programmiersprachen. Unter anderem haben die die Sprache Brainfuck vorgestellt. Was mich wirklich erschrocken hat: ich habe die Beispiel-Programme verstanden! Muss ich mir Sorgen machen?
Gerade habe ich in der Wikipedia ein alternatives Hello World gefunden, kommentiert ist das sogar fast trivial.
Ich quote mal eben einen Eintrag den ich Heute im Gästebuch hatte:
hallo Ronald, ich freue mich,dass es solche Webseiten wie diese hier gibt. Ich bin zwar schon einige Zeit an Linux dran. Aber als Anfänger ist es nicht leicht Tips zu bekommen, die einem wirklich weiterhelfen. Die Shell ist für mich immer noch ein Buch mit sieben Siegeln.. Vielleicht liegt es an meinem Alter (76), was aber meiner Begeisterung für Linux keinen Abbruch tut.
Ich bin wirklich beeindruckt. Der bislang älteste mir bekannte Linux-User ist mein Vater (69), und der hat — da sein Ältester ihm seinen Rechner eingerichtet hat — keine andere Wahl.
Nebenbei bemerkt: mein Vater hat mit 65 seinen ersten Computer bekommen. Absolut unvorbelastet. Er arbeitet mit KDE, Firefox und OpenOffice, und er ist glaube ich sehr zufrieden damit. In KDE hat er mir auch schon Sachen gezeigt von denen ich als Tastatur-Fan noch nichts wusste…
Nach viel zu langer Zeit habe ich diese Wordpress-Installation aktualisiert. Kein Problem, obwohl ich mehrere (viel zu viele!) Generationen übersprungen habe.
Da ich schon mal dabei war habe ich mir direkt mal ein neues Theme gebaut. Naja, ich habe ein fertiges gezogen und für mich aufgehübscht. Sieht gut aus, finde ich. Nur dass da viel zu große Bilder drin sind, da muss ich nochmal drüber nachdenken.
Wenn Euch noch irgendwelche Macken auffallen, lasst es mich wissen.
Tja, die Überschrift klingt komisch, hat mir aber besser gefallen als ‘Mein Solarium und ich’. Obwohl letzteres auch gepasst hätte.
Nachdem ich mich jetzt mehrere Jahre davor gedrückt und lieber mit Lochrastermaterial gebastelt habe, habe ich mich seit anderthalb Wochen intensiv mit dem Ätzen von Platinen beschäftigt. Erst so versucht, dann eine Ätzanlage gebaut. Gestern habe ich das erste Ergebnis zusammengelötet, und es hat auf Anhieb funktioniert.
Meine Erfahrungen damit habe ich auf der Schatenseite verewigt. Was die gezeigte Platine tut wird später in einem separaten Eintrag beschrieben, damit ist die dann auch als ‘Metaprojekt’ fertig.
Nur am Rande: ich habe gerade die alte Gallery-Installation samt ihrer Subdomäne umgehauen, die Bilder waren schon seit letzter Woche in der eigentlichen Schatenseite zu sehen. Gallery gefällt mir zwar immer noch, für die paar Bilder will ich aber kein zusätzliches System pflegen.
Bezugnehmend auf meinen *schluck* vom letzten Juli kann ich vermelden: die erste Projektphase ist seit letztem Samstag abgeschlossen, also sogar deutlich schneller als erwartet. Mit dem Resultat bin ich mehr als zufrieden (sprich: überglücklich bis euphorisch).
In den letzten Wochen habe ich mich wieder verstärkt um mein Projekt Dulcimer gekümmert. Seit Gestern habe ich ein neues benutzbares Hackbrett. Diesmal keine Model M, aber nichtsdestotrotz ein erlesenes Gerät. Ausführliches schreibe ich dann die Tage mal, wenn ich ein neues Paket online stelle. Wer sich für die Fortschritte interessiert kann auch einen Blick auf die Entwicklung werfen — das dürfte allerdings wohl eher was für den Connoisseur sein.
Und ich habe Heute neue Rohlinge für solche Basteleien bekommen. Zwei Model M, eine von 1991 und eine von 1995. Ob ich letztere wirklich zerlegen sollte muss ich mir noch überlegen. Das scheint irgendwie ein Sondermodell zu sein. Das Kabel ist — untypisch für die Serie — fest angebaut, und was das eigentlich merkwürdige ist: die hat keine LEDs. Sieht man auch auf dem Foto. Eigentlich ideal für meine Bastelidee. Kann mir jemand sachdienliche Hinweise zu dem Ding geben?
Schlag auf Schlag: Ich habe nicht vor, jetzt jede Woche ein neues Projekt auf die Seite zu stellen. Ideen hätte ich genug, aber nicht ansatzweise die Zeit um alles umzusetzen. Im Moment drängt es mich aber etwas, mein nächstes größeres Projekt fertig zu kriegen, unter anderem habe ich deshalb auch letzte Woche schnell die Tastatur fertig gemacht. Hier geht es um einen Teil des nächsten Projektes.
Vor einer ganzen Weile habe ich mal billig einen Posten Siebensegmentanzeigen gekauft. Die sollen jetzt mal zum Einsatz kommen. Grün, vierstellig, gemeinsame Anode (letzteres ist der Grund warum ich doch nicht auf Charlieplexing zurückgreifen kann). Die haben also 12 Pins an der Unterseite: acht Segmente und jeweils eine Anode pro Ziffer. Ich werde zwei davon brauchen. Die Segmentanschlüsse kann ich jeweils verbinden, die Anoden muss ich vom Controller aus einzeln ansteuern. Also acht Segmente plus acht Anoden, macht 16 Pins. So viel habe ich nicht frei.
Sicher könnte man da was mit anderen Bausteinen machen, ich habe mir meinen eigenen gebaut. Einen ATmega8 der per I2C zu steuern ist, und der diese Aufgabe spielend übernehmen kann. So brauche ich an meinem ‘Hauptprozessor’ nur noch die zwei Pins für den I2C-Bus. Außerdem verlagert sich der Job, die LEDs zu Multiplexen in den anderen Controller. So muss ich beim Programmieren auch nicht auf das Timing achten damit die LEDs nicht flimmern.
Das ganze habe ich schön dokumentiert und freigegeben, unter dem nicht sehr originellen Namen I2C LED Matrix.
‘Matrix’ deshalb weil man an den Baustein einfach eine Matrix aus 8×8 LEDs anschließen kann. Das müssen nicht unbedingt Siebensegmentanzeigen sein. Der Vorteil ist, dass man so beliebige Zeichen darstellen kann, Nachteil dieser Flexibilität ist allerdings auch dass man sich die Zeichen auf dem steuernden Controller erstmal definieren muss. Naja, schwer ist das aber auch nicht, ein Beispiel habe ich auf der Seite.
Vielleicht kann das ja jemand gebrauchen. Und bevor die Befürchtung aufkommt dass es hier jetzt nur noch uC-Basteleien gibt: ich fürchte bis das angekündigte größere Projekt fertig wird, wird einige Zeit ins Land gehen… hoffentlich nur ein paar Wochen, aber… wer weiß?
Als ich letzte Tage das Dulcimer-Projekt vorgestellt habe, habe ich auch eine Mail an Objective Development geschrieben. Das sind die Leute die den USB-Treiber gemacht haben den ich jetzt zum wiederholten Mal benutzt habe. Die haben Links auf alle USB-Projekte die damit gemacht wurden. Auf der Seite mit den HID-Geräten findet sich seit Gestern auch mein Dulcimer.
Die Seite habe ich mir in den letzten zwei Monaten auch öfter angesehen, weil ich andere Projekte gesucht habe aus denen ich lernen kann. Allerdings sind da in den letzten Wochen einige dazu gekommen, unter anderem RUMP - Real USB Model M PCB. Da hat offenbar jemand das gleiche Projekt gemacht wie ich, parallel und ohne es zu wissen.
Ich werde den jetzt gleich mal anschreiben und ihm meine Version vorstellen. Vielleicht will er sich ansehen wie ich es hingekriegt habe die LEDs der Tastatur zu benutzen. Ich werde seinen Algorithmus zur Verhinderung von Ghost-Keys nochmal eingehend studieren…
Zwei Kleinigkeiten habe ich gerade an dem Dulcimer-Projekt gefixt. Eine Fehlerkorrektur in einer Funktion die eigentlich eh nicht aufgerufen wird. Naja, später schon, wenn die Tastatur zusätzliche Features kriegt. Jetzt habe ich die nämlich beim Debuggen benutzt. Der andere Fehler ist für Nachbauer unangenehmer, und aufgrund der merkwürdigen USB-Spezifikation nicht leicht zu sehen: die Backslash-Taste ist da an zwei Stellen definiert. Und ich habe natürlich direkt die falsche gewählt… :-/
Naja, ist gefixt. Die neuen Pakete stehen zum Download auf der Seite.
Das Autoquarium ist zwar mittlerweile auch fast fertig (in der ersten Ausbaustufe), aber zwischenzeitlich habe ich mich noch einem weiteren Projekt gewidmet. Das ist seit gerade eben online. Ebenfalls in der ersten Ausbaustufe: Dulcimer.
Der Name klingt erstmal nichtssagend, aber wer sich den grünen Kasten auf der Seite durchliest kann sich vielleicht denken warum ich ihn gewählt habe (Hint: wenn das nicht reicht kann man auch in der englischen Version spicken).
Um das auch hier nochmal kurz zusammenzufassen: es geht um eine ziemlich alte klassische Tastatur: die IBM Model M. Ich wurde gefragt ob ich die zu einer USB-Tastatur umbauen kann, und hier ist das Ergebnis. Wer mit dem Namen nichts anfangen kann möge sich vielleicht mal bei eBay die Preise ansehen für die diese ‘alten Dinger’ gehandelt werden…
Wie auch immer: diese eine spricht jetzt schon fließend USB. Und wenn ich Zeit dazu habe werde ich da noch ein paar Nettigkeiten einbauen. Ideen stehen ja schon auf der Seite, für neue bin ich immer offen. Eines meiner Ziele ist zum Beispiel — ohne mich über die Krankheit lustig machen zu wollen — eine (ein- und ausschaltbare) Tourette-Tastatur…
Doch, eigentlich gibt es jede Menge Kram den ich noch irgendwo auf meiner Seite unterbringen will. So viel dass ich jetzt einen ganzen Monat nicht dazu gekommen bin, das auch tatsächlich zu machen.
Im Aquarien-Teil der Schatenseite ist zum Beispiel noch nichts von meinem zweiten Aquarium zu lesen. Darin leben Krebse (CPO) und Garnelen (White Pearl), mittlerweile sogar schon mehrere Generationen… aber man kommt ja zu nix…
Mittlerweile sind die ehedem vergammelten Flanken meiner Mopete auch nicht mehr in einem ganz so desolaten Zustand. Spannende Sache: so tief habe ich mich noch nie in einen Motor reingeschraubt. Jetzt funktioniert alles wieder und wartet auf Veröffentlichung… aber man kommt ja zu nix…
Das und sonstige Tätigkeiten die so zum Leben gehören — unter anderem ein neues Projekt in der Firma, ein Festival-Kurzurlaub über Pfingsten, ein zweiter Kurzurlaub zu einem Konzert in Berlin, ein zweites Konzert der gleichen Band in Münster — halten mich sogar schon seit über einem Monat davon ab an meinem aktuellen Mikrocontroller-Projekt zu basteln. Obwohl das eigentlich gerade in einer spannenden Phase ist… aber man kommt ja zu nix…
… nicht mal zum Bloggen.
Das Becken steht ja schon seit einer Weile. Mittlerweile sind Fische drin und haben Spaß, ich habe die Elektrik nochmal sauber überarbeitet, die ‘obere Rückwand’ hängt an der Wand, ist bepflanzt und beleuchtet, und auch der Wasserfall fällt tröpfelt.
Ich habe eine Menge Fotos gemacht und alles auf der Schatenseite beschrieben.
Ich bin jetzt erstmal zufrieden mit dem Ergebnis und widme mich wieder verstärkt meinem Aquariencomputer-Projekt. Der Bedarf daran ist nämlich in den letzten Tagen sprunghaft angestiegen.
Oh, und hoffentlich komme ich auch wieder regelmäßiger dazu hier etwas zu schreiben. Zwei Postings im Dezember sind IMHO unbefriedigend wenig…
Ich habe ja schonmal nebenbei angedeutet dass ich ein Aquarium baue. Mittlerweile ist einiges geschafft, ich sitze gerade neben einem Glaskasten mit mehr als 600 Litern Wasser.
Wer sich dafuer interessiert was ich in den letzten anderthalb Monaten mit dem Grossteil meiner Freizeit angefangen habe kann sich ja mal im frisch eingerichteten Aquarien-Bereich auf der Schatenseite umsehen.
Am eigentlichen Aquarium kann ich vorlaeufig nicht mehr viel machen weil das erstmal ordentlich einfahren muss. Ich hoffe aber, in dieser Woche (endlich Urlaub!) die obere Rueckwand fertig zu kriegen, also den Teil der ueber dem eigentlichen Aquarium an die Wand kommen soll. Mal sehen wie weit ich komme…
Irgendwie habe ich den Eindruck dass nicht offensichtlich genug ist, dass die Schatenseite meine persönliche, private, nichtkommerzielle, nur-so-aus-Spaß Seite ist. Heute habe ich wieder eine merkwürdige Mail gekriegt:
Hallo,
ich arbeite in einer Firma, die Chromosomenanalyse Geräte herstellt.
Seit neuestem setzen wir LED Beleuchtungen von [name ist der Redaktion bekannt] ein.
Die sind allerdings nicht regelbar und wir haben deshalb ein ungünstiges Spektrum das mühsam mit Filtern hingebogen werden muss.Eine Regelung (vorzugsweise über RS 232 wegen der USB Treiberproblematik) wäre ideal.
Könnten sie einen Prototypen bauen oder mir Tipps geben, wie ich da dran komme?Wenn alles klappt brachen wir kleinere Stückzahlen davon (erstmal 20 - 50 Stück und dann nach Bedarf).
Erstmal vielen Dank für ihre Mühe.
Ich denke mal, der Absender (dem ich freundlich antworten werde) hat meinen USB-LED-Fader gefunden und meint ich kann ihm was passendes bauen.
Das ist nicht das erste Mal dass ich was in der Art kriege. Vor einem halben Jahr etwa wollte jemand bei mir Hochgeschwindigkeitsfotos von Reifen bei 80km/h beauftragen, wohl nachdem er den Blitzauslöser gefunden hat.
Was mache ich jetzt um den privaten Charakter der Seite hervorzuheben? Reicht es, wenn ich im Title immer “Neue Seite 1” schreibe — unmissverständliches Zeichen für ahnungslose Seitenbetreiber — oder muss ich direkt nach MySpace umziehen? Oder sollte ich mir einfach mal eine lustige Zahl ausdenken und einen Kostenvoranschlag verschicken?
Eigentlich ist es vermessen, die Bastelei Projekt zu nennen. Aber nachdem ich bei den Instructables praktisch genau den gleichen Aufbau gefunden habe dachte ich mir dass ich das doch eben online setze. Obwohl ich das schon im August irgendwann gebaut habe und das eigentlich nicht vor hatte…
Bread-Power (Benamsung ist nicht immer meine Stärke…) ist ein kleines Modul mit dem man ein Steckbrett komfortabel mit einer sauberen 5V-Spannung versorgen kann. Und bei Bedarf nebenbei auch noch mit einer anderen Spannung die das Netzteil liefert, irgendwas zwischen 7,5 und 12V.
Zu finden ist das ganze auf der Schatenseite.
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Vor gut zwei Wochen habe ich mir einen Wunsch erfüllt den ich 14 Jahre gehegt und gepflegt habe: wieder ein Motorrad haben.
Es ist nix großes — nur eine 535er Virago — aber es ist meins.
Da ich da schon ein paar Kleinigkeiten dran gebastelt habe, habe ich das direkt mal als Bastelprojekt auf die Schatenseite gestellt (und hier eine Kategorie eingerichtet). Da steht dann auch genauer was es ist, was ich gemacht habe, und was noch kommt. Bislang habe ich mehr Zeit mit putzen und basteln verbracht als fahrend. Mal sehen wie sich das Verhältnis in Zukunft so entwickelt…
Nachdem ich mehrfach gefragt worden bin habe ich jetzt einen neuen Bereich in die Linux-Rubrik meiner Seite eingebaut: Dotfiles. Nach und nach werde ich da einige meiner Konfigurationsdateien zur Verfügung stellen. An manchen habe ich ziemlich lange gefeilt, vielleicht sind die für den einen oder anderen von Interesse.
Den Anfang macht meine Konfiguration für GNU Screen. Die ist insofern etwas ungewöhnlich als dass sie ein Helfer-Skript enthält mit dem Systeminformationen wie Akku-Status und IP-Adressen in der Statuszeile angezeigt werden. Mein Windowmanager enthält keine eigene Statuszeile, da ist das der ideale Ort dafür.
Wie immer: Kommentare und Verbesserungsvorschläge werden gern angenommen.
Und wieder ein neues Mikrocontroller-Projekt auf der Schatenseite: der I2C-Dimmer.
Eigentlich ist es nur ein Teilprojekt, aber da man das Ding ziemlich universell verwenden kann habe ich es in ein einzelnes Projekt verpackt. Es handelt sich um einen ATtiny2313, der über ein gängiges Bussystem namens I2C (Inter-Integrated Circuit)gesteuert werden kann. I2C ist ein Warenzeichen von Philips, bei anderen Herstellern wird der Bus TWI (Two Wire Interface) genannt. Es handelt sich dabei um einen Bus an dem viele Bausteine wie Temperaturfühler, Echtzeituhren, Speichergeräte und vieles mehr angeschlossen werden können, mit denen sich ein Mikrocontroller dann unterhalten kann. Und jetzt eben auch mein I2C-Dimmer.
In meinem nächsten großen Projekt will ich wieder mehrere LEDs faden lassen. Unter anderem. Da soll auch eine Echtzeituhr und ein Speicher rein, daher wird es wohl eh auf einen I2C-Bus herauslaufen. Da es für einen Mikrocontroller halbwegs stressig ist, neben ‘richtigen’ Aufgaben dauernd die LEDs ein- und auszuschalten, und man es ziemlich schnell sieht wenn er sich zwischen der ein- und ausschalterei noch mit anderen komplizierten Sachen beschäftigt, habe ich nach einem separaten Baustein gesucht der mir (bzw. dem Controller) das abnehmen kann. Ohne Erfolg. Ich habe zwar was gefunden mit dem man LEDs dimmen kann, aber der Baustein ist zum einen für mich unlötbar (SMD), zum anderen kann man die Ausgänge nicht frei steuern: jeder Ausgang ist entweder an, aus, oder er nimmt eine von zwei gedimmten Helligkeiten an. Die sind dann zwar variabel, aber man ist eben nicht voll flexibel.
Also habe ich mir überlegt, dafür einen eigenen Baustein zu bauen. Die AVRs können per I2C auch Kommandos entgegen nehmen, also muss nur noch eine Pulsweitenmodulation implementiert werden. Nach mehreren Versuchen ist Thomas Stegemann auf eine blendende Idee gekommen wie man das sehr effizient machen kann. Der Algorithmus ist auf der Projektseite beschrieben, ich weiß nicht ob es dafür einen Namen gibt. Sachdienliche Hinweise nehme ich gerne entgegen.
So ist es jetzt möglich, den Baustein quasi als Black Box in zukünftigen Projekten einzusetzen. Der ATtiny2313 wird mit 20MHz getaktet und kann so bis zu 13 Kanäle auf 128 Helligkeiten halten. Theoretisch wären da sogar noch mehr Kanäle möglich, allerdings müsste man dann einen anderen Controller benutzen: der kleine hat nicht mehr Pins…


