Bikeshedding (Parkinson’s Law)

Heute gelernt: Bikeshedding ist ein anderes Wort für Parkinson’s Law of Triviality. Es bezeichnet die Tatsache, dass (besonders in größeren Runden) unverhältnismäßig viel Zeit mit der Lösung trivialer Probleme verbracht wird.

Der Begriff ‘Bikeshedding’ kommt in dem Zusammenhang von dem Musterbeispiel: plant man ein Kernkraftwerk gibt es nur wenige die sich trauen zu einem derart komplexen Thema etwas beizusteuern. Plant man aber einen simplen Fahrradschuppen (Bikeshed) bringt sich jeder ein, da jeder sich etwas darunter vorstellen kann und somit jeder seine persönliche Meinung vertreten will.

Das meint der Volksmund wohl wenn er sagt ‘zu viele Köche verderben den Brei’.

Die Zeit-ist-Geld-Uhr

Schöne Idee, die die Tagesschau da zeigt: eine Uhr der man sagt wie viele Leute an einem Meeting teilnehmen, und was die pro Stunde im Durchschnitt kosten. Die Uhr zeigt dann sekündlich an was das Meeting bis dahin verschlungen hat. Sowas sollte man in allen Konferenzräumen und Besprechungszimmern dieser Welt aufhängen, finde ich… :-D

Für nächstes Jahr…

Damit ich mir nicht schon wieder das komplette Kommando zusammensuchen muss: Nach einem fröhlichen Aufruf von

remind -lmp12b1 ~/.reminders | rem2ps -i -e -m A4 | lp

fällt ein Kalender für das nächste Jahr aus dem Drucker. Samt aller jetzt bekannten wichtigen Termine natürlich.

Tagesform: Kostenaufstellung

Da ich im Moment privat ein recht umfangreiches und kostspieliges Projekt habe — Renovierung und Umzug — und ich die Kosten nicht aus den Augen verlieren möchte habe ich der Tagesform-Sammlung ein neues Formular zugefügt: Kosten. Ich muß nicht mehr erwähnen, daß es sich dabei um einen Rahmen für eine Auflistung von Einnahmen und Ausgaben handelt. Oder?

Planner Love

Mit plannerlove.com ist eine weitere Seite an den Start gegangen, die die Vorteile papierbasierter Organisationssysteme zu schätzen weiß. Momentan ist da noch nicht viel zu sehen, man darf gespannt sein was daraus wird.

Unter anderem scheint die Initiatorin aber auch eigene Formulare zu designen, die sie auch ‘bearbeitbar’ anbietet. Mal sehen wie die sich im Vergleich zu meinem Tagesform-System machen…

John Norris’ Hipster PDA

Nachdem ich letzte Tage auf die Hipster-Fassung von Douglas Jonstons D*I*Y-Planer hingewiesen habe, hier auch ein Link zu John Norris’ Hipster PDA.

Organisatorisch ist das System ähnlich, aber es hat ein nettes Detail: Am Rand jeder Seite ist eine Art Legende, mit der die einzelnen Karten einfach für den schnellen Überblick kategorisiert werden können. Außerdem enthält dieses System eine Reihe von eher ungewöhnlichen Karten wie Morse-Codes, Schiffe versenken oder eine Sternenkarte. Am ehesten was mit Zeitmanagement hat da wohl noch die Sonnenuhr zu tun. :-)

Nette Ideen also. Und ein weiterer Pluspunkt: Er stellt seine Dateien ähnlich zur Verfügung wie ich mein Tagesform-System. Also in einer vergleichsweise freien Lizenz und sowohl als PDF als auch als bearbeitbare Scribus-Dateien.

D*I*Y Planner Hipster PDA Edition

Douglas Johnston hat eine Hipster PDA Edition seines D*I*Y Planners veröffentlicht.

Douglas hat mich mit seinem D*I*Y Planner auf die Idee gebracht, meine eigenen Organisationsformulare zu machen, die mittlerweile unter dem Namen Tagesform auf der Schatenseite zum Download bereitstehen.

Der Hipster PDA ist nicht wie der Name vermuten ließe ein elektronischer Helfer. Es ist ein Organisationshelfer auf Basis von Karteikarten, vorgeschlagen von 43folders.com. Original legt man eine Reihe von Karten an, beschriftet die geeignet und hat auf die Weise ein sehr flexibles System für seine Informationen. Mit Douglas’ Hilfe läßt sich ein solcher Hipster jetzt auch formschön und auf der Basis von Getting Things Done realisieren.