Archiv der Kategorie » Organisation «

Mittwoch, 04. April 2012

Heute gelernt: Bikeshedding ist ein anderes Wort für Parkinson’s Law of Triviality. Es bezeichnet die Tatsache, dass (besonders in größeren Runden) unverhältnismäßig viel Zeit mit der Lösung trivialer Probleme verbracht wird.

Der Begriff ‘Bikeshedding’ kommt in dem Zusammenhang von dem Musterbeispiel: plant man ein Kernkraftwerk gibt es nur wenige die sich trauen zu einem derart komplexen Thema etwas beizusteuern. Plant man aber einen simplen Fahrradschuppen (Bikeshed) bringt sich jeder ein, da jeder sich etwas darunter vorstellen kann und somit jeder seine persönliche Meinung vertreten will.

Das meint der Volksmund wohl wenn er sagt ‘zu viele Köche verderben den Brei’.

Donnerstag, 20. Mai 2010

Schöne Idee, die die Tagesschau da zeigt: eine Uhr der man sagt wie viele Leute an einem Meeting teilnehmen, und was die pro Stunde im Durchschnitt kosten. Die Uhr zeigt dann sekündlich an was das Meeting bis dahin verschlungen hat. Sowas sollte man in allen Konferenzräumen und Besprechungszimmern dieser Welt aufhängen, finde ich… :-D

Kategorie: Internet, Links, Organisation  | Tags: , ,  | Ein Kommentar
Sonntag, 03. Februar 2008

Damit ich mir nicht schon wieder das komplette Kommando zusammensuchen muss: Nach einem fröhlichen Aufruf von

remind -lmp12b1 ~/.reminders | rem2ps -i -e -m A4 | lp

fällt ein Kalender für das nächste Jahr aus dem Drucker. Samt aller jetzt bekannten wichtigen Termine natürlich.

Kategorie: Organisation, Software  | Tags: , ,  | Sag was dazu
Donnerstag, 02. Februar 2006

Da ich im Moment privat ein recht umfangreiches und kostspieliges Projekt habe — Renovierung und Umzug — und ich die Kosten nicht aus den Augen verlieren möchte habe ich der Tagesform-Sammlung ein neues Formular zugefügt: Kosten. Ich muß nicht mehr erwähnen, daß es sich dabei um einen Rahmen für eine Auflistung von Einnahmen und Ausgaben handelt. Oder?

Montag, 05. September 2005

Douglas Johnston hat am Samstag das große Portal D*I*Y Planner gestartet. Themen sind rund um papierbasierte Organisation angesiedelt.

Dienstag, 23. August 2005

Quasi auf Zuruf habe ich zwei neue Formulare auf die Tagesform-Seite integriert: Eine Liste für Jahrestage und einen Blanko-Monatskalender. Ich hoffe, daß jemand Verwendung dafür hat.

Verbesserungsvorschläge oder Vorschläge für weitere Formulare nehme ich übrigens jederzeit dankend entgegen!

Dienstag, 16. August 2005

Mit plannerlove.com ist eine weitere Seite an den Start gegangen, die die Vorteile papierbasierter Organisationssysteme zu schätzen weiß. Momentan ist da noch nicht viel zu sehen, man darf gespannt sein was daraus wird.

Unter anderem scheint die Initiatorin aber auch eigene Formulare zu designen, die sie auch ‘bearbeitbar’ anbietet. Mal sehen wie die sich im Vergleich zu meinem Tagesform-System machen…

Dienstag, 26. Juli 2005

Douglas Johnston, der Urheber des D*I*Y-Planers — der Inspiration für mein Tagesform-System — hat einen Artikel zu Funktion und Benutzung der Inbox bei papierbasierten Organisationssystemen geschrieben. Sehr lesenswert, wenn man sich für das Thema begeistern kann.

Yes, it’s all common sense, but many people (myself included) find that keeping to this procedure is the most problematic part of staying organised.

Mittwoch, 22. Juni 2005

Nachdem ich letzte Tage auf die Hipster-Fassung von Douglas Jonstons D*I*Y-Planer hingewiesen habe, hier auch ein Link zu John Norris’ Hipster PDA.

Organisatorisch ist das System ähnlich, aber es hat ein nettes Detail: Am Rand jeder Seite ist eine Art Legende, mit der die einzelnen Karten einfach für den schnellen Überblick kategorisiert werden können. Außerdem enthält dieses System eine Reihe von eher ungewöhnlichen Karten wie Morse-Codes, Schiffe versenken oder eine Sternenkarte. Am ehesten was mit Zeitmanagement hat da wohl noch die Sonnenuhr zu tun. :-)

Nette Ideen also. Und ein weiterer Pluspunkt: Er stellt seine Dateien ähnlich zur Verfügung wie ich mein Tagesform-System. Also in einer vergleichsweise freien Lizenz und sowohl als PDF als auch als bearbeitbare Scribus-Dateien.

Sonntag, 12. Juni 2005

Douglas Johnston hat eine Hipster PDA Edition seines D*I*Y Planners veröffentlicht.

Douglas hat mich mit seinem D*I*Y Planner auf die Idee gebracht, meine eigenen Organisationsformulare zu machen, die mittlerweile unter dem Namen Tagesform auf der Schatenseite zum Download bereitstehen.

Der Hipster PDA ist nicht wie der Name vermuten ließe ein elektronischer Helfer. Es ist ein Organisationshelfer auf Basis von Karteikarten, vorgeschlagen von 43folders.com. Original legt man eine Reihe von Karten an, beschriftet die geeignet und hat auf die Weise ein sehr flexibles System für seine Informationen. Mit Douglas’ Hilfe läßt sich ein solcher Hipster jetzt auch formschön und auf der Basis von Getting Things Done realisieren.

Mittwoch, 25. Mai 2005

Lifehack hat jetzt auch GTD-Formulare (GTD = Getting Things Done) zum selberdrucken. Allerdings bislang nur einfache Listen, sowie einen Generator für kariertes Papier. Gedacht ist das ganze als ‘Munition’ für den sogenannten Hipster PDA, einer Art GTD-Implementierung für Karteikarten.

An meiner eigenen Implementierung, dem Tagesform-Projekt, habe ich seit einiger Zeit nichts mehr aktualisiert, obwohl mir noch ein paar Erweiterungen einfallen würden.

Kategorie: Organisation  | Sag was dazu
Dienstag, 12. April 2005

Ein Kollege hat natürlich genau bis zum Tag nach der Veröffentlichung von Version 2.0 gewartet, bevor er mich auf das Fehlen eines Gesprächsprotokolls aufmerksam gemacht hat. Dieses Manko habe ich natürlich umgehend behoben und stelle jetzt also Version 2.1 vor… Was fehlt sonst noch?

Montag, 11. April 2005

Ich freue mich verkünden zu können, daß ab sofort eine neue Version von Tagesform zur Verfügung steht!
Im Wesentlichen hat sich das Design geändert, ich habe auch einige Formulare inhaltlich verändert. Alles in allem glaube ich, daß die neue Version ein Schritt nach vorne ist (An der Stelle muß ich an mein favorisiertes Loriot-Zitat denken: ‘Ach…’ :-) ).
Falls Design nicht als Argument für die neue Version ausreichen sollte, habe ich sicherheitshalber auch zwei triviale neue Formulare zugefügt: Notizen 2 und 3. Nummer 1 ist das alte linierte Blatt, Nummer 2 ist einfach kariert. Und da ich schon auf der Seite ein Traktat zum Thema Cornell-Notizen habe wäre es inkonsequent, das nicht auch durch ein eigenes Formular (Notizen 3) zu erleichtern.
Natürlich stehen alle Formulare wieder als PDF und als Scribus-Datei zum Download bereit, so daß eigene Vorstellungen einfach umgesetzt werden können. Außerdem habe ich für die Benutzer der alten Version (falls es die überhaupt gibt) und für Neueinsteiger am Ende der Seite die Möglichkeit eingebaut, die kompletten Pakete — sowohl die alte als auch die neue Version — herunterzuladen.

Montag, 28. März 2005

Er hat eine Menge Arbeit reingesteckt, aber das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen: Douglas Johnston hat die Version 2.0 seines Papier-Planungssystems veröffentlicht.
Seine Version 1 war die Inspiration für mein Tagesform-Projekt, die zweite Version ist stark überarbeitet und extrem erweitert. Ich bin beeindruckt!

Kategorie: Organisation  | Ein Kommentar
Sonntag, 27. März 2005

Um möglichem Ärger mit der Firma Mead von vornherein aus dem Weg zu gehen habe ich das Projekt ‘Daywalker’ umbenannt.
Mead stellt selbst Organizer-Formulare unter der Marke Dayrunner her, und ich bin darauf aufmerksam gemacht worden daß manche Firmen sehr darauf bedacht sind daß niemand Wortspiele mit ihren Markennamen betreibt. Verständlicherweise.
Also trägt mein Planer-Projekt ab sofort den (wie ich finde) in mehrfacher Hinsicht passenden Namen Tagesform.
Zum einen referenziert der Name etwas Kalenderähnliches, zum anderen etwas Formularähnliches. Der Begriff ‘Tagesform’ selbst steht für individuelle Leistungen an einem Tag, und nicht zuletzt verdeutlicht der neue Name, daß die Formulare deutschsprachig sind und bleiben. Sie sollen ja nach wie vor keine Konkurrenz zu Douglas’ englischen Templates sein.
A propos: Douglas befindet sich momentan in den letzten Zügen der Veröffentlichung einer neuen Version seiner Formulare. Ich habe die Vorab-Version gesehen und bin sehr beeindruckt. Er hat wirklich eine Menge Arbeit investiert und dabei ist was wirklich brauchbares rausgekommen. Aber ich mache nochmal Meldung wenn er seine Version 2 endgültig freigibt.

Donnerstag, 10. März 2005

Es gibt ein paar neue Formulare in meinem Daywalker-Projekt, die ich unabhängig davon ob sie jemand braucht auf die Seite gestellt habe. :-)
Konkret handelt es sich um den Tages-, den Wochen- und den Monatsplaner. Viel Spaß damit!

Donnerstag, 03. März 2005

Ich freue mich, bekannt geben zu können daß im Traktate-Bereich der Schatenseite seit Gestern Abend das Projekt Daywalker zur Verfügung steht. Dabei handelt es sich um die vorgestern angekündigten Formulare für die persönliche Organisation.
Ich bitte alle Interessenten um Rückmeldung, falls es noch Fragen, Verbesserungsvorschläge oder andere Formular-Ideen gibt.
Ein paar Ideen gabe ich auch noch ‘in der Pipe’, die werden dann in den nächsten Tagen und Wochen an dieser Stelle angekündigt.
Auch an dieser Stelle möchte ich noch einmal einen Dank an Douglas Johnston aussprechen, von dem ich die Idee mit den Do-It-Yourself-Templates übernommen habe. Wer ein schickeres Design, englische Sprache oder Letter-Formatiges Papier bevorzugt ist sicher mit seinen Templates besser beraten.

Dienstag, 01. März 2005

Ende vergangenen Jahres machte ein Thema im Netz die Runde, das erstaunlich plötzlich erstaunlich populär geworden ist: Getting Things Done. Dabei handelt es sich um ein Buch von dem amerikanischen ‘personal productivity guru’ David Allen. Die deutsche Fassung trägt den etwas unglücklichen Namen ‘Wie ich die Dinge geregelt kriege‘. Es geht grob gesagt um die Organisation des persönlichen Umfeldes. Zu dem Thema gibt es eine Menge Bücher und Methoden, die GTD-Methode scheint aber gerade unter Geeks sehr großen Anklang zu finden. Der Grund liegt wahrscheinlich darin, daß sie einfach anzuwenden, flexibel anpaßbar und fast schon algorithmisch anwendbar ist.
Ein bedeutendes Merkmal der Methode besteht darin, daß sie auf verschiedene Weisen ‘implementiert’ werden kann. Einige benutzen simple Textdateien oder Mail-Verzeichnisse dazu, andere haben spezielle Plugins für ihre bevorzugte Kommunikations-Software oder ein spezielles Stück Software speziell für diese Aufgaben.
Da ich schon mehrere PDAs hatte und zu dem Schluß gekommen bin daß das nichts für mich ist, hat mich eine Umsetzung ganz besondert fasziniert: Der DIY-Planner von Douglas Johnston. Ursprünglich hieß das Projekt GTD-Planner, er hat aber seine eigenen Ideen und Vorschläge seiner Leser mit eingebaut und dem Kind somit einen anderen Namen gegeben. Das Besondere an dieser Umsetzung ist das verwendete Medium: simples Papier. Es handelt sich um druckbare Formulare für die Verwendung in einem handelsüblichen Organizer, oft auch Filofax genannt. Diese Formulare unterstützen die persönliche Organisation nach der oben erwähnten Methode, aber auch darüber hinaus (bzw. daran vorbei).
Da die Vorlagen nur auf Englisch zur Verfügung stehen und das Papierformat Letter hierzulande auch eher unüblich ist, habe ich mich zwischen Weihnachten und Sylvester 2004 daran gemacht, eine eigene Umsetzung des Themas in Angriff zu nehmen. Unter Verwendung der freien DTP-Software Scribus habe ich die Formulare von Douglas zunächst imitiert, dann aber meine eigenen Veränderungen daran vorgenommen. Einige seiner Vorlagen waren für mich nicht notwendig oder unpassend strukturiert, an einigen Stellen habe ich mir eigene Formulare ausgedacht.
Ich bin im Bekanntenkreis schon mehrfach danach gefragt worden, deshalb werde ich in den nächsten Tagen meine Version der Formulare veröffentlichen. Ich freue mich jetzt schon auf Kommentare und Verbesserungsvorschläge…

Kategorie: Organisation  | 2 Kommentare
Sonntag, 02. Januar 2005

Man sollte es kaum glauben, aber es gibt Leute die sich zur Forschungsaufgabe gemacht haben wie man am besten Notizen macht. Herausgekommen ist dabei das sogenannte Cornell Note Taking System. Viele Leute schwören darauf, andere halten es für absolut sinnlos wenn man sich beim Anfertigen von Notizen in ein fremdes System zu pressen versucht. Ich persönlich finde interessant daß es sowas gibt, und vielleicht ist das Wissen darüber ja irgendwann mal hilfreich…
Entwickelt wurde das System von Walter Pauk, einem Professor an der amerikanischen Cornell-University. Er hat es in seinem Buch How to Study in College beschrieben.
Cornell Note Taking System - SeitenaufteilungGrundlage des Systems ist die Aufteilung des Blattes auf dem die Notizen gemacht werden. Es besteht neben dem eigentlichen Notizbereich aus einem Stichwortfeld und einem Bereich für die Zusammenfassung.

  • Im Notizbereich werden während der aufzunehmenden Veranstaltung die üblichen Notizen gemacht, so aussagekräftig wie möglich.
  • So bald wie möglich nach der Veranstaltung werden die Notizen der rechten Seite im Stichwortfeld in Fragen oder Stichwörter umformuliert. Indem man sich die Notizen ‘von der anderen Seite her’ vornimmt werden die Zusammenhänge deutlicher, man ist gezwungen das ganze nicht nur abzulesen sondern tatsächlich zu durchdenken. Die Fragen sollten natürlich zu den im Notizbereich gegebenen ‘Antworten’ passen. :-)
  • Im Unteren Bereich der Seite wird daraufhin eine Zusammenfassung formuliert, die einen Überblick über den Inhalt der Seite verschafft. Dies ist wieder eine andere Sicht auf die Dinge, eine andere gedankliche Herangehensweise. Dadurch erhält das Gehirn also praktisch einen weiteren Zugang zu dem Material.

Auf dieser Seite findet sich neben einer englischsprachigen Beschreibung des Systems ein Beispiel für ein fertiges Notizblatt, mitsamt der Fragen und einer Zusammenfassung.
Es wird empfohlen, den Stoff zu lernen indem man ihn rezitiert und reflektiert:

  • Rezitation: Der Notizbereich wird abgedeckt, und die Fragen aus der linken Spalte werden beantwortet. Das sollte ‘in eigenen Worten’ geschehen, nur so ist sichergestellt daß die Sachen wirklich verstanden wurden.
  • Reflexion: Man stellt sich zu dem Stoff Fragen der folgenden Art: Wie wichtig ist das? Worauf basieren die Aussagen? Was kann ich mit dem Wissen anfangen? Wie passen die Aussagen mit dem zusammen was ich schon weiß? Was steckt dahinter?

Abschließend sind nach diesem System aufgezeichnete Notizen eine große Vereinfachung für das spätere ‘noch einmal ansehen’. Man hat die Wahl der Herangehensweise, kann idealerweise schon an den Zusammenfassungen erkennen ob diese spezielle Seite im Moment die richtige ist.

Kategorie: Organisation  | Sag was dazu