Wer glaubt dass ich als Elektroniker ein Banause bin sollte mal sehen was passiert wenn ich mich an Mechanik versuche.
Ansonsten würde es mich ja glatt reizen, auch so ein System für automatische Panorama-Aufnahmen zu bauen. Unter dem Namen Gigapan kann man das kaufen, und damit kann man Gigapixel-Aufnahmen (!) zusammenstitchen…
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Nur am Rande: ich habe gerade die alte Gallery-Installation samt ihrer Subdomäne umgehauen, die Bilder waren schon seit letzter Woche in der eigentlichen Schatenseite zu sehen. Gallery gefällt mir zwar immer noch, für die paar Bilder will ich aber kein zusätzliches System pflegen.
Reminder: Wenn ich irgendwann mal wieder eine kompakte Digi-Cam kaufe, dann eine aus dieser Liste, damit ich mit dem Canon Hacker’s Development Kit spielen kann.
Ich sehe gerade eine Aufnahme des Magazins hitec von 3sat. In der aktuellen Folge — Die neuen Augen der Welt — werden einige beeindruckende Hochgeschwindigkeitsfilme gezeigt. Ganz am Ende der Sendung sieht man sogar eine Art Time Fountain.
Mit meinem Hochgeschwindigkeits-Fotoblitzauslöser kann ich leider nur Standbilder aufnehmen. Aber das bringt mich wieder dazu, dass ich eigentlich eine zweite Version des Gerätes bauen möchte… vielleicht gibt die Sendung wieder Schub…
Die Sendung wird am Freitag um 15:00 auf 3sat und am Montag um 19:30 auf dem zdf.dokukanal wiederholt.
Ob die Frage von allgemeinem Interesse ist steht auf einem anderen Blatt Blog. Mir wurde sie Gestern gestellt, und ich fand sie merkwürdig genug um da eine Weile drüber nachzudenken:
Gibt es vegetarisches / veganes Fotopapier?
Hintergrund ist, dass bei der Herstellung von Fotopapier üblicherweise eine Emulsion (eigentlich eine Suspension) mit Gelatine als Trägermaterial verwendet wird. Und Gelatine — bekannt auch aus Weingummi und Paintball-Munition — wird nun mal aus Leichen hergestellt.
Etwas Recherche hat ergeben, dass analoge Fotografie eh nichts für extreme Tierschützer ist: Auch die Emulsion direkt auf dem Film der in die Kamera kommt wird mit Gelatine aufgebracht. Und auch Digitalfotografen sind nicht per se unschuldig: Einige Fotopapiere für Tintendrucker verfügen ebenfalls über eine gelatinehaltige Schutzschicht, die das Ausbleichen verhindert.
Nein, mit Fotoopa meine ich nicht mich. So weit ist es (noch) nicht!
Damit meine ich den Belgier, der unter eben jenem Namen eine umfangreiche Seite zu den Themen Makro- und Hochgeschwindigkeitsfotografie ins Netz gestellt hat. Ganz besonders fasziniert mich die Beschreibung seines selbst konstruierten Apparates zum Fotografieren von Insekten. Im Prinzip ist das was ganz ähnliches wie mein Hochgeschwindigkeits-Fotoblitzauslöser, allerdings um Größenordnungen komplexer und vielseitiger.
Das, und die Tatsache dass ich regelmäßig Anfragen nach Bauanleitungen zu meinem Selbstbau bekomme inspiriert mich jetzt zur Planung einer zweiten Version meines Gerätes. Durch die in Zwischenzeit erworbenen Kenntnisse im Bereich der Mikrocontroller wird das Ding dann natürlich auf einem solchen basieren. Allerdings wird es wohl bei weitem nicht so komplex werden wie die Konstruktion des Fotoopas.
Schade auch, dass ich auf mechanischem Gebiet noch mehr Laie bin als auf elektronischem. Ein zusätzlicher mechanischer Verschluss an der Kamera dürfte die Aufnahme an sich deutlich vereinfachen. Sowas traue ich mir allerdings absolut nicht zu…
Ich fürchte, daß mir der Prozeß zu aufwendig ist, auch wenn ich liebend gerne mal eigene Glasnegative herstellen würde um meine alte Holzkamera auszuprobieren…
Jeffrey Klassen hat eine nette Galerie mit getonten IR-Fotos. Meine ersten Versuche mit IR-Film sind leider total daneben gegangen, aber der Anblick ermutigt zu neuen Taten…
Keine schlechte Idee, auch wenn ein ‘Original’ aus Kunststoff sicher den besseren Schutz und das bessere Handling bietet: Gegenlichtblenden zum ausdrucken, als PDF, individuell passend für viele Objektive.
Wenn ich denn endlich eine Canon EOS 300D hätte, wäre merkwürdigerweise nicht das erste was mir einfiele, sie auseinenanderzunehmen. Manche tun’s aber, und bauen sich so nebenbei eine digitale Infrarot-Spiegelreflex-Kamera.
Vielleicht auch mal ein Projekt für mich, auch wenn ich nur ein ziemlich billiges Teleskop habe: Die Eigene CCD-Kamera für 200 Mark — mittlerweile wahrscheinlich deutlich unter 100 Euro zu realisieren…
Durch das Baustrahlerkompendium von Michael Quack ist das eigentlich ein alter Hut, aber dieser Artikel läßt mich doch nochmal darauf hinweisen, daß billige Baustrahler eine exzellente Lichtquelle für den Fotoamateur sein können.
Die volle Kontrolle über die Schärfenebene versprechen sogenannte Tilt-Shift-Objektive, die man für viele Kameras teuer kaufen kann. Einen billigen und wirklich interessanten Hack findet man auf DigiHack, die Seite hat auch noch einige andere interessante Selbstbau-Projekte.
115 Megapixel klingt selbst für modernste Digitalkameras aus der obersten Preisklasse nach einer echten Herausforderung. Nicht so für das Scanner Photography Project: da werden alte Kameras (’Laterna Magica’) mit handelsüblichen Flachbettscannern verheiratet. Unhandlich und sicher nicht jedermanns Sache, aber eine nette Idee.
Durch einen Kommentar bin ich auf eine weitere Seite gestoßen worden, die sich — ähnlich wie meine — mit dem Thema Hochgeschwindigkeitsfotografie beschäftigt: Dropography. Schade, daß da keine näheren Informationen zur Technik sind, der Aufbau ist Microcontroller-gesteuert und sieht zumindest von weitem deutlich übersichtlicher aus als meiner.
Vielleicht sollte ich mich doch mal wieder dazu durchringen, mich mit meinem Blitzauslöser zu beschäftigen. Die Bilder im High Speed Photography Pool bei flickr.com machen auf jeden Fall Lust dazu…
Kurzer Nachtrag zu der Lego-Kamera von Vorgestern: Es gibt auch eine luxuriöse Mittelformat-Lochkamera aus den Plastikbauklötzen.
Dank des Prinzips der Lochkamera ist es nicht wirklich schwer, selbst eine funktionierende Kamera zu bauen. Zwei schöne Beispiele: Ein Modell aus Lego und ein Modell aus Pappe.
Aufgrund der völlig anderen Geschichte finden sich in den USA keine wirklich alten Bauwerke. Daß aber auch Gebäude jüngeren Datums (sprich: um die 100 Jahre) ein gutes morbides Bild abgeben können beweist opacity.us — schicke Bilder!
Unter dem Begriff Kinetische Fotografie zeigt Spiegel Online Fotos, die Ryan Gallagher macht indem er seine Kamera hochwirft und per Selbstauslöser zündet. So kommen erstaunlich schöne Figuren zustande.

