Dienstag, 15. Mai 2012

Ikea Ledare

Ikea Ledare

Ich mache normalerweise hier keine Werbung. Ausnahmsweise möchte ich aber doch mal auf ein Produkt hinweisen das ich Heute gekauft habe: eine Ikea Ledare Lampe mit klarem Glaskolben und E27-Fassung (Artikelnummer: 102.224.73).
Nach und nach rüste ich unseren kompletten Haushalt auf Energiesparbeleuchtung um. An vielen Stellen geht das einfach mit den üblichen Lampen, die praktisch aufgewickelte Leuchtstoffröhren sind. In unsere Hängelampen in der Küche hätte ich sowas aber nicht eingeschraubt. Die haben ein nostalgisches Design und einen klaren Glasschirm, das hätte schlimm ausgesehen.
Ich habe schon länger Ausschau gehalten ob es da nicht vielleicht was mit LED-Technik gibt. Die sind aber in der Regel entweder viel zu dunkel, haben ein total kaltes Licht, oder sie sehen zu sehr nach High Tech aus.
Heute ist mir im Ikea die besagte Ledare in die Hände gefallen. Sie verbraucht 8,1W, und neben der alten 60W-Glühbirne macht sie ein gutes Bild. In etwa die gleiche Helligkeit, und auch in etwa die gleiche Lichtfarbe. Einziges Manko: 12 Euro Anschaffungswiderstand. Aber die Lampen sind bei uns sehr oft und sehr lange an, eine kurze Rechnung ergibt dass die Anschaffung von zwei dieser Birnen sich tatsächlich schon nach etwa drei Monaten amortisiert haben dürfte (hat mich auch erschrocken). Oh, und die eignen sich nicht für den Anschluss an Dimmer. Das betrifft aber nicht unsere Küche.
Die Lampen gibt es in verschiedenen Ausführungen. Ich denke das wird nicht die letzte aus der Serie gewesen sein die den Weg in unser Haus findet…

Autor: Ronald Schaten |  Kategorie: Sonstiges  | Tags: , , , ,
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17 Kommentare... bis jetzt.

  1. 1
    Andreas Wolf 

    In der Niederlande wäre es noch günstiger gewesen ;)

    http://www.ikea.com/nl/nl/search/?query=LEDARE

  2. 2
    rschaten 

    Wow! Danke fuer den Hinweis. Haette ich nicht gedacht, dass die Preise da so unterschiedlich sind. Ich wohne ganz in der Naehe der Grenze, mal sehen ob beim naechsten Mal vielleicht ein Abstecher sinn macht…

  3. 3
    Uli 

    Guter Tipp – hm. Ja, vielleicht ist das wirklich eine sinnvolle Investition. Ein paar “normale” Birnen habe ich noch.

  4. 4
    CaTiO 

    Das klingt ja gut, hatte mir mal eine LED-Lampe von Dealextreme (http://dx.com/p/44356) aus China bestellt. Die war 1 Monat unterwegs und kostet immerhin 11,34€. Dabei kann sie bei der Helligkeit nicht so überzeugen: 6W, 540-Lumen, 3000K (Warmweiß). Entspricht so ca. einer 50 Watt Glühbirne. Fraglich ist ebenso die Haltbarkeit.

    Bisher wollte ich mir die Philips Master LED MyAmbiance E27 12W testen, war aber mit ca. 40 Euro recht teuer, da ich davon 3 Stück gebraucht hätte. Dafür ist sie dimmbar, so wie die 3 Energiesparlampen, die ich nun einsetze. Dafür war die LED-Lampe Testsieger bei test.de, sie ist fast so hell wie eine 75W Lampe.

  5. 5
    rschaten 

    Die DX-Lampe sieht auch nett aus. Kannte ich noch nicht. Da hatte ich bislang nur Taschenlampen gekauft. :-)

    Von der Philips hatte ich gelesen. Aber ehrlich gesagt finde ich 40 Euro echt jenseits der Schmerzgrenze. Die sehe ich irgendwo bei 20…

  6. 6
    Peter 

    > An vielen Stellen geht das einfach mit den üblichen Lampen, die praktisch aufgewickelte Leuchtstoffröhren sind.

    Schau Dir mal bitte den Film “bulb fiction” an.
    Energiesparen ist voll okay, LED auch, aber in Leuchmittel integrierte Einweg-Vorschaltgeräte sind Ressourcenverschwendung par excellance (Rohstoffe und Produktionsenergie), und dass das Quecksilber *einer* ESL ein Haus komplett unbewohnbar machen kann, wird m.E. böswillig verschwiegen.

  7. 7
    rschaten 

    @peter: Den Film muss ich mir nicht ansehen um zu wissen dass die ueblichen Energiesparlampen nicht der Weisheit letzter Schluss sind. Wieviel Technik in den LED-Lampen steckt weiss ich nicht. Vermutlich deutlich weniger, aber da muss ja auch irgendwie die Spannung auf ein LED-vertraegliches Niveau gebracht werden. Im Moment sehe ich das trotzdem als die sinnvollste Alternative an. Ich war wirklich begeistert als ich fuer bezahlbares Geld diese LED-Leuchten gefunden habe, schon allein weil das die ersten sind die mir untergekommen sind die ernsthaft dazu taugen einen Raum zu beleuchten.

    Was schlaegst Du vor?

  8. 8
    belba 

    @Peter: danke für den Dokufilmtip. Was die LED-Lampen angeht, so warte ich jetzt schon sehnsüchtig darauf das da mal eine bei uns kaputt geht. Die LEDs in diesen Lampen kann man als Bastler dann sehr Wahrscheinlich weiterverwerten.

  9. 9
    José 

    Gut zu wissen, vielen Dank für den Tipp!
    Grüße

  10. 10
    Name 

    Zu diesem Film Bulb Fiction sollte man sich auch mal eine Gegenmeinung durchlesen http://www.energie-lexikon.info/bulb_fiction.html

  11. 11
    rschaten 

    Aus der Diskussion um Bulb Fiction halte ich mich besser raus. Ich schaetze dass man sich da wesentlich tiefer einarbeiten muesste als ich es im Moment zu tun bereit waere.

    Aber es sei darauf hingewiesen: mir geht es hier um LED-Leuchten. Nicht um Leuchtstoffroehren. Ich denke dass man die auch nochmal voellig separat betrachten muss, insbesondere beispielsweise in Bezug auf Bruchgefahr und damit verbundene gesundheitliche Probleme.

  12. 12
    Christian Ruland 

    sehr gut aufbereitet und informativ. Macht weiter so.

  13. 13
    Nina Cording 

    Tja, mir sind nach NICHT MAL 1 Jahr schon 2 LEDARE Leuchten kaputt gegangen! Mit nur ca 3 Tagen unterschied, als ob sie “per Timer” den Geist aufgegeben hätten.
    Also: Finger weg! Lohnt sich leider kein stück. Jetzt warte ich nur noch darauf, wie alle anderen nun nach und nach kaputt gehen.

  14. 14
    rschaten 

    @Nina: Dann bin ich mal gespannt wie die sich bei uns machen. Seit Mai haben wir zwei Stueck im Einsatz, die leuchten mehrere Stunden taeglich.
    Aber selbst wenn die nur ein Jahr halten sollten: bei fuenf Stunden taeglich verbrauchen zwei 60W-Birnen 219kWh im Jahr, das sind knapp 60 Euro auf der Stromrechnung. Zwei mal 8,1W verbrauchen in der gleichen Zeit nur knapp 30kWh, das kommt man auf nicht mal neun Euro (ich habe mit 27 Cent pro kWh gerechnet).
    Im Jahr sparen die beiden Ledare also mehr als 50 Euro, dafuer kann ich vier Stueck kaufen und mir im Ikea zusaetzlich noch ein Hotdog reinziehen. :-)

    Nach den Stromkosten haben die sich also schon nach einem halben Jahr amortisiert (bei fuenf Stunden Leuchtdauer am Tag). Was bleibt ist das Aergernis, durch die kaputten Birnen Elektroschrott produziert zu haben…

  15. Ich habe diese LED-Lampe in verschiedenen Räumen ausprobiert. Dabei ist mir gleich zu Beginn ein leichter Rotstich aufgefallen. Im Schlafzimmer war diese Verfärbung allerdings so stark ausgeprägt, dass eine völlig unnatürliche, ja fremdartige Atmosphäre im ganzen Raum entstand. :-/ Ich kann diese LED-Lampe leider nicht empfehlen. *sorry-ikea*

  16. 16
    rschaten 

    @Gisbert: Tja, vielleicht habe ich auch nur Glueck gehabt. Wie ich schrieb: selbst direkt neben einer Gluehbirne habe ich keinen nennenswerten Unterschied in der Lichtfarbe feststellen koennen.

  17. 17
    Stefan 

    Nachdem ich die Dokumentation “Ausgebrannt – vom Ende der Glühbirne” (http://www.youtube.com/watch?v=3lFhHFP6bbQ) gesehen hatte, habe ich die zwei Energiesparlampen in meiner Wohnung durch LED-Leuchtmittel von IKEA ersetzt und war positiv überrascht, wie angenehm das Licht (Farbtemperatur und Lichtkegel) ist.
    Einen Rotstich kann ich bestätigen, allerdings ist er bei meinen Lampen so schwach ausgeprägt, dass er nicht stört.

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