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Mittwoch, 30. Dezember 2009

Notebook bei Harlander

Notebook bei Harlander

Ich weiß dass man bei Harlander gut und günstig Notebooks kaufen kann. Ich gehe aufgrund räumlicher Nähe zum Ladenlokal meistens zu Lapstore, kenne aber für beide Anbieter zufriedene Kunden.

Jetzt sehe ich, dass Harlander sogar eine Finanzierung anbietet. Bei diesem 749-Euro-Boliden beispielsweise für günstige 13685728,00 Euro im Monat. Nach meinen Berechnungen hat man das Teil so nach knapp zweieinhalb Minuten abbezahlt — das dürfte nicht mal der Zeit entsprechen die man im Laden an der Kasse verbringen würde wenn man sowas kauft… :-D

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Seit einigen Jahren bin ich mit dem Arch Linux prima zufrieden das ich auf meinem Notebook habe. Paket-Updates mache ich aber dank meiner Schmalbandverbindung nur dann wenn es wirklich nötig ist. Aktuell warten mehrere hundert Megabytes an Paketen darauf dass ich sie update. :-(

Programme installieren geht trotzdem. Dumm nur wenn sie, wie gerade eben DVDStyler, von neueren Paketen abhängen:

error while loading shared libraries: libjpeg.so.7: cannot open shared object file: No such file or directory

Kein Problem denke ich, aber ein beherztes ‘pacman -S libjpeg’ später fällt auf, dass irgendwie die meisten Programme sich jetzt nach libjpeg.so.62 sehnen, und in deren Abwesenheit den Start verweigern. Leider ist es aber nun so, dass es nicht mal notwendigerweise das Programm selbst sein muss, dass die Bibliothek haben will. Kann sein dass das Programm gegen eine Bibliothek gelinkt ist, die auf libjpeg basiert. Ein ‘pacman -Su’ würde das Problem sicher beheben, aber ich will Heute noch das Notebook benutzen, und nicht nur Pakete saugen.

Das Internet hilft: mit ‘LD_DEBUG=files dvdstyler’ kriege ich ausführlich dargelegt, wer welche Bibliothek lädt. So sind die Abhängigen schnell gefunden — und aktualisiert.

Sonntag, 20. Dezember 2009

Gerade im Presseclub gehört, das Wort: Begründungsdefizit. Herrlich. :-)

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Donnerstag, 10. Dezember 2009

eBay für langsame

eBay für langsame

Ohne Worte. :-(

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Samstag, 05. Dezember 2009

Ich möchte jemandem eine oder mehrere Dateien zur Verfügung stellen die zu groß sind um sie in eine Mail zu packen. Bislang habe ich dann immer ein Paket gemacht und das temporär auf meinem Webspace abgelegt. Das hat den Nachteil dass ich am Webspace rumschreiben muss, und dass mir das in den Apache-Logs rummüllt und meine Statistiken durcheinander bringt. Gerade habe ich eine einfache und schnelle Lösung gelernt:

python -m SimpleHTTPServer 8000

Kurz und schmerzlos. Dann muss ich nur noch meinen Gegenüber auf beispielsweise blog.schatenseite.de:8000 schicken, er findet dort alles was im gleichen Verzeichnis liegt in dem ich das gestartet habe. Prädikat: praktisch! :-)

Ach ja: Python war natürlich schon installiert. Und das Modul musste ich auch nicht mehr separat nachinstallieren, keine Ahnung ob das zum Standard-Lieferumfang gehört.

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Dienstag, 01. Dezember 2009

Ich muss sagen, ich bin halbwegs sauer. Nicht nur wegen der Web-Bremse die ich letzte Tage schon bemeckert habe. Wir erinnern uns: mir wurde an der Hotline gesagt dass ich wohl die 5GB für den Monat verbraucht hatte, dass ich per SSH noch weiter schnell sein konnte hat niemanden interessiert.

Eigentlich dachte ich, dass Heute — am Monatsersten — wieder alles so ‘performant’ laufen sollte wie gewohnt. Dem ist nicht so. Also nochmal die Hotline.

Erster Versuch: Nach den zwei Minuten Sprachcomputer die einem bei jedem Anruf zugemutet werden hatte ich einen Mitarbeiter am Telefon. Er meinte auch direkt was von 5GB-Grenze. Als ich meine Vorstellung von einem Monatsanfang erläutert habe wurde er wahrscheinlich nervös: er hat einfach aufgelegt. Gut dass ich dem Computer vorher gestattet hatte den Anruf mitzuschneiden. So hat der mich nochmal nach meiner Meinung zu dem Service gefragt. Klar wie ich das fand. :-(

Zweiter Versuch: Wieder zwei Minuten Sprachcomputer, dann ein Mitarbeiter der sich nicht mal mit Namen gemeldet hat. Dummerweise habe ich mich bei der Frage nach einer Aufzeichnung des Gesprächs geräuspert bevor ich zugestimmt habe, also wurde das nicht mitgeschnitten. Die Vermutung dass er das offenbar wusste ist böswillig. Wie auch immer: ich habe ihm mein Problem schildern können, nachdem ich mich beschwert hatte dass der erste Kollege aufgelegt hat. Er sagte was von einem Systemfehler, und dass die Bremse deshalb leider bis Morgen aktiv wäre. Ich fragte ob ich jetzt deren Fehler ausbaden müsste, er meinte dazu nur — wahrscheinlich absolut wahrheitsgetreu — dass er da nichts dran ändern könnte. Und dass ich nicht der erste wäre der deshalb Heute anruft. OK, wo ich schon mal jemanden an der Strippe hatte wollte ich nochmal nachfragen wie es sein kann dass die Bremse sich nur auf HTTP auswirkt. “Bleiben Sie bitte einen Moment am Apparat, ich frage mal eben in der Technik nach.” Danach nur noch tut-tut-tut-tut… :-( :-(

Aller guten Dinge sind drei: Den Computer-Text kann ich bald mitsprechen. Der freundliche Mitarbeiter meldete sich mit Namen (nachdem ich der Aufzeichnung zugestimmt hatte). Nein, das ginge nicht dass die Kollegen einfach auflegen würden. Ja, er sähe im System dass es in meiner Gegend ein UMTS-Problem gibt das bis 23:00 anhalten soll. Nein, die Bremse müsste natürlich am Monatsersten deaktiviert sein. Wenn es da ein Problem gäbe hätte er Heute sicher schon mehr Anrufe in der Art haben müssen (siehe oben — WTF?!?). Das UMTS-Problem wäre bekannt und in Bearbeitung, deshalb könnte er mich auch nicht in die Technik durchstellen. Dass ich durch meinen Tunnel normal surfen konnte hat ihn offenbar nicht beeindruckt, er blieb bei dem UMTS-Problem. :-( :-( :-(

Und das beste ist: Solche Anrufe sind kostenpflichtig, da ich kein T-Mobile Handy habe (glücklicherweise habe ich keins, möchte ich sagen)…

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Dienstag, 01. Dezember 2009

Nein, außer Milch und Zucker meine ich. Wer das genau wissen will kann ja mal einen kurzen Blick auf den Artikel bei Wired werfen.

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Sonntag, 29. November 2009

Wenn man im englischsprachigen eBay nach Samsung S3C2440 sucht findet man eine ganze Reihe verschiedene interessante Angebote. Fertige Boards mit ARM-CPU und viel Peripherie, darunter Sachen wie Touch-Screens, USB-Hostcontrollern, Ethernet und WLAN. Lauffähig mit Linux. Und das zu echt moderaten Preisen: für 85 Euro kriegt man da schon ein Gerät mit Touch-Screen, für 133 gibt es sogar WLAN.

Ein bisschen doof ist nur, dass es die Dinger offenbar nicht in der deutschen Bucht findet, und dass man sich die aus China zukommen lassen muss.

Aber trotzdem: die Dinger schreien geradezu danach, da mal irgendwas mit zu basteln…

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Samstag, 28. November 2009

Ich klage ja regelmäßig über meine dürftige Internet-Anbindung. Diesmal glaube ich aber, nebenbei was interessantes rausgefunden zu haben.

Wir erinnern uns: ich lebe in einer DSL- und UMTS-freien Zone, seit knapp einem Jahr bin ich per EDGE im Netz. Der Tarif bei T-Mobile nennt sich Connect-L, und er kostet mit monatlichen 40 Euro nur halb so viel wie eine ISDN-Flatrate.

Seit zwei Tagen ist das Web hier ziemlich nah an unbenutzbar. Seiten laden noch viel langsamer als sonst, mittlerweile ist die Verbindung so lahmarschig dass innerhalb von Webseiten jede Menge Bilder nicht angezeigt werden, weil sie in einen Timeout laufen. Am Server wird es in dem Fall nicht liegen, oder hat noch jemand solche Probleme bei eBay?

Ziemlich am Anfang meiner Zeit bei T-Mobile habe ich mich ja schon mal über den Zwangs-Proxy aufgeregt den man da auferlegt bekommt. Jetzt fiel mir auf, dass Seiten die ich durch meinen Tunnel (siehe Link) beziehe, immer noch mit der gewohnten trägen Geschwindigkeit laden. Aber wenigstens laden sie. Sieht also nach einem kaputten Proxy aus. Dachte ich. Also ein Anruf bei der Hotline. Die Mitarbeiterin sagte dann, dass ich meine 5GB für diesen Monat überschritten hätte. Ich war perplex, hätte nicht gedacht dass das mit der Verbindung überhaupt geht. Kann aber wohl sein, da war ein abgebrochener und ein erfolgreicher Download einer Kubuntu-Distribution, diverse längst überfällige dist-upgrades und ein paar Podcasts die schon lange zu mir nach Hause wollten. Nun denn, kann sein.

Auf meinen Hinweis mit dem Tunnel meinte sie erstaunlich patzig “Schön für Sie wenn Sie einen Weg gefunden haben weiter schnell zu surfen, ich kann nur sagen dass das Volumen für diesen Monat aufgebraucht ist.”.

OK, damit muss ich jetzt leben. Aber mal weiter gedacht: SSH ist offenbar nicht gebremst, HTTP schon. Aufgrund der üblicherweise wahnsinnigen Geschwindigkeit hier nutze ich keine Filesharing-Programme. Aber eigentlich sollte ich mir mal irgendeinen Torrent-Client oder was gerade der Leitungsverstopfer du jour ist installieren, um mal zu sehen ob diese Schikane nur normale Surfer trifft, oder auch die Leute die tatsächlich in aller Regel die Leitung fluten…

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Mittwoch, 25. November 2009

Beinahe hätte ich vergessen, meinen Twitter-Account zu löschen. Ich habe den Anfang August angelegt, und für knapp einen Monat habe ich mir das ganze angesehen. Seitdem lag der Account brach, bis ich ihm gerade eben den Garaus gemacht habe.

Die Idee, auf die Weise mit den ‘Bekannten in der zweiten Reihe’ in Kontakt zu bleiben ist ja ganz nett, das hat mich auch letztendlich zum Testen bewogen. Wenn bei den Bekannten aber welche dabei sind die ihr Leben für so spannend halten dass sie die ganze Zeit über Twitter brabbeln was sie gerade machen — und damit meine ich wirklich die vielzitierten Statusmeldungen der Nahrungsaufnahme oder -abgabe — gehen die paar Meldungen unter die die selten-Poster von sich geben.

Mir ist auch nicht klar wie man diesen Kanal wirklich produktiv nutzen kann um sich über irgendwas zu informieren. Offenbar geht das irgendwie, aber ich habe es nicht verstanden.

Und nach wie vor hat niemand mein Hauptargument zu dem Thema entkräftet: Wenn — entgegen meiner oberflächlichen Erfahrung — Twitter (oder Microblogging allgemein) tatsächlich ein wichtiger Informationskanal im Netz sein sollte, dann muss der meiner Meinung nach dezentral aufgebaut sein. Hinter Web, Mail, IRC und so weiter stecken keine einzelnen Unternehmen. Das ist gut und wichtig so, denn einzelne Unternehmen können manipulieren, oder was in so einem Fall mindestens genau so fatal wäre: pleite gehen. Mit einem Schlag wären abermillionen Twitter-Junkies ihren Kommunikationskanal los.

Nun denn. Vielleicht geht mir ja irgendwann mal ein Licht auf. Bis dahin hoffe ich einfach (wenn auch vermutlich vergebens), dass der Hype bald vorbei sein wird…

Dienstag, 24. November 2009

Dass man Passworte und ähnlich vertrauliche Sachen nicht in Kommandozeilen verwenden sollte ist mir klar. Jeder der auf dem gleichen System angemeldet ist kann sich mittels ‘ps auxwww’ den vollständigen Aufruf anzeigen lassen, einschließlich womöglich benutzter Passworte.

Bisher hätte ich in meinem jugendlichen Leichtsinn aber keine Bedenken gehabt, solche Daten in Umgebungsvariablen zu hinterlegen. Klar, irgendwo unter /proc findet man die soweit ich weiß auch wieder. Aber nur wenn man root ist, oder wenn man Spaß daran hat, seine eigenen Prozesse zu bespitzeln. Fremde Prozesse kann man so nicht einsehen.

Es geht aber auch anders: mit ‘ps auxwwwe’ — das ‘e’ steht offenbar für ‘Environment’ — stehen auch Umgebungsvariablen in der Prozessliste. Für alle Benutzer auf dem gleichen System einsehbar, ohne dass die über besondere Rechte verfügen müssen.

Man lernt nie aus… Und nachdem ich das jetzt weiß werde ich erstmal gründlich in mich gehen um rauszufinden wo ich eventuell solche Leichen im Keller habe… :-(

Samstag, 21. November 2009

Anwendungsfälle wird es wohl nicht viele geben, aber die Idee ist cool: man kann Wikipedia-Artikel von der Kommandozeile aus per DNS abfragen. Was DNS ist? Einfach selber nachsehen:

dig +short txt dns.wp.dg.cx

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Dienstag, 10. November 2009

Gerade lese ich, dass am nächsten Wochenende in Stuttgart die deutsche Meisterschaft im Tastaturpuzzeln stattfindet. Das wäre vielleicht noch was für mich, schließlich habe ich schon die eine oder andere Tastatur zerlegt und wieder zusammengebaut — wenn auch nie mit sportlichem Ehrgeiz dahinter… :-)

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Montag, 02. November 2009

Ich muss mal eben meiner Begeisterung Ausdruck verleihen: Heute hat mich jemand wirklich beeindruckt.

Vorgeschichte: Für kommende Basteleien habe ich mir ein neues Spielzeug zugelegt: ein Schweißgerät zum WIG- und Elektroden-Schweissen, zusätzlich mit einer Plasmaschneiderfunktion. Elektrodenschweissen funktioniert, WIG konnte ich noch nicht ausprobieren. Und entweder ist der Plasmaschneider kaputt, oder ich bin zu blöd den zu benutzen. Letzteres würde ich nicht ausschließen, schließlich habe ich so ein Ding noch nie auch nur aus der Nähe gesehen. Für die WIG-Funktion brauchte ich noch eine Flasche Argon als Schutzgas. Gefüllt hätte so eine Buddel zum Beispiel im (normalerweise günstigen) Hornbach um die 180 Euro gekostet. Druckminderer habe ich da für knapp 40 Euro gesehen.

Heute war ich im lokalen Schweißer-Fachgeschäft, von dessen Existenz ich erst seit Samstag wusste: Baumberger in Coesfeld. Obwohl ich kurz vor Feierabend reingeschneit bin hat mich der Senior-Chef wirklich zuvorkommend beraten, die Gasflasche sogar ins Auto getragen. Er hat mir einen Bomben-Preis gemacht: für die Flasche und einen Druckminderer mit zwei Manometern (der nebenbei bemerkt deutlich solider wirkt als das Pendant aus dem Baumarkt) zusammen 167 Euro. Ich wollte mit EC-Karte bezahlen, da ich so viel Geld nicht in der Tasche hatte. Er meinte dass seine Frau normalerweise die Kasse bedient, sie aber nicht mehr im Haus wäre. Ich könnte die Kohle aber auch irgendwann die Tage rein bringen, wenn ich wollte. Wohlgemerkt: es ging um 167 Euro, der Mann kannte mich (gross, unrasiert, langhaarig und schwarzgewandet) nicht und hat gesehen dass ich mit einem nicht-lokalen Nummernschild unterwegs bin. Er wusste auch dass ich nur hobbymässig etwas rumbraten will und mir dazu woanders ein Billig-Gerät gekauft hatte, er also keine Millionenumsätze von mir erwarten kann. Ich war wirklich baff, so viel Vertrauen hätte ich nicht erwartet.

Abschließend wollte ich noch wissen wie gut die Chancen stehen dass ich für mein Billig-Gerät Ersatzteile kriegen könnte. Dabei habe ich erwähnt dass ich schon eine Schneiddüse zerbraten habe, und dass ich nicht weiß ob das mein Fehler war oder ob das Gerät kaputt ist. Er meinte, ich könnte ja mal an einem Samstagvormittag mit dem Kasten vorbei kommen. Die können mir dann sagen ob das Gerät funktioniert, und auch zeigen wie man es handhabt. Unverbindlich und kostenlos, wie er betonte.

Ich bin weiterhin schwer beeindruckt und kann nur jedem empfehlen der in der Gegend wohnt und schweißen oder plasmaschneiden will, sich vertrauensvoll an Baumberger zu wenden. Die haben einen Laden an der Borkener Strasse 130 in Coesfeld, und Morgen werde ich dort wieder aufschlagen um die Ware zu bezahlen.

Ach ja: ich schreibe das als direkte Reaktion auf meine Begegnung mit dem Senior-Chef. Ich kenne die anderen Mitarbeiter nicht, und ich bekomme nichts für diese ‘Werbung’.

Und abschließend: WIG-Schweißen konnte ich immer noch nicht. Denkfehler meinerseits, mir fehlt noch ein Verbindungsschlauch.

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Montag, 02. November 2009

Beim rumzappen habe ich gerade auf 3sat erfahren, dass es bei unseren Österreichischen Nachbarn eine Beamtenministerin gibt. Keine Ahnung was die so tut, aber für mich als außenstehenden klingt das irgendwie nach einer Katze die sich in den Schwanz beißt…

Sonntag, 01. November 2009

Gestern Abend ist uns erst der Name des Sängers der Rolling Stones nicht eingefallen. Als ich schon mal da war habe ich eben nachgesehen ob er tatsächlich jünger ist als der Papst. Und dann hat mich interessiert wie viel älter der Vorgänger-Papst war.

Klar, dass sowas in der Wikipedia steht. Aber in dem Papst-Artikel ist mir aufgefallen dass es den in erstaunlich vielen Sprachversionen gibt: nicht weniger als 96 verschiedene Sprachversionen berichten über Johannes Paul II.

Klar, man weiß dass die englische Wikipedia mit knapp 3.000.000 Artikeln die umfangreichste ist, abgeschlagen mit weniger als einem Drittel der Summe ist die deutsche auf Platz zwei. Ich war angefixt und neugierig, also haben wir noch ein paar interessante wenngleich unwichtige Informationen gefunden:

  • In der Bân-lâm-gú-Version der Wikipedia heißt der Ex-Papst Jio̍k-bōng Pó-lo̍k II.
  • Es gibt mehr als 271 Sprachversionen.
  • Gestern dachte ich aufgrund dieser Seite dass die kleinste Variante die in Oshivambo ist, einer Bantusprache aus Afrika. In dieser Variante gibt es genau 20 Artikel. Merkwürdigerweise ist einer der Artikel über Duisburg — wenn auch nicht umfangreich. Da dürfte in etwa ‘größtenteils harmlos’ stehen… :-)
  • Diese Liste überzeugt mich mehr, demnach gibt es auch noch kleinere Sprachversionen, sogar welche mit 0 Artikeln. Die sind dann aber im sogenannten Inkubator, also noch nicht offiziell.
  • Die klingonische Wikipedia ist schon vor längerem ausgegliedert und nach Wikia verschoben worden — und hat dort immerhin 166 Artikel in klingonischer Sprache. Davon unbehelligt ist übrigens im Logo der Wikipedia weiterhin ein klingonisches Schriftzeichen enthalten. :-D

Es gibt offenbar eine ganze Reihe von Statistik-Seiten zu dem Thema im Wikipedia-Umfeld. Dummerweise sind die nicht immer unbedingt automatisch generiert, so dass die Zahlen teilweise voneinander abweichen. Nagelt mich also nicht auf Details fest. Trotzdem finde ich es ganz lustig, mal auf diese Weise eine virtuelle Weltreise zu unternehmen.

Mich würde jetzt noch interessieren welcher Artikel in den meisten Sprachvarianten vorhanden ist. Aber ich glaube um das rauszufinden müsste ich mir die kompletten Datenbanken ziehen und analysieren. So wichtig ist es dann doch nicht…

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Freitag, 09. Oktober 2009

Letztes Jahr habe ich das Epia-Board meines altgedienten Videorecorder-Rechners durch ein Atom-Board ersetzt — und später irgendwann sogar den Verbrauch gemessen.

Ich weiß nicht woran es liegt: entweder bin ich im Laufe des Jahres empfindlicher geworden oder der Propeller des alten Boards ist immer lauter geworden. Wir erinnern uns: das war eins der ersten Atom-Boards, da war noch ein Luftquirl auf dem Chipsatz.

Auf jeden Fall hatte ich diese Woche die Schnauze voll und für Ersatz gesorgt. Seit gerade eben liegt das Intel-Board in der Kiste, und hinter dem Schrank werkelt ein Foxconn 45CS, erhältlich bei Pollin für knapp 60 Euro. Fast die gleichen Spezifikationen wie das alte D945GCLF, nur halt ohne Lüfter.

Ich musste nur einen anderen Netzwerktreiber in meinen Kernel compilieren, die neue MAC-Adresse in den DHCP-Server eintragen, und schon hat das Ding sogar über das Netz gebooted. Auch alles andere lief erwartungsgemäß problemlos. Ach nee, ich war etwas irritiert ob des 24poligen Stromsteckers auf dem Board. Läuft aber auch mit meinem 20poligen Spannungswandler.

Und jetzt: himmlische Ruhe… :-D

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Sonntag, 27. September 2009

Von wem kriege ich Kohle, jetzt da meine Idee tatsächlich in die Praxis umgesetzt wird? :-)

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Sonntag, 27. September 2009

Offenbar hat der Elektronik-Händler Farnell die Software-Schmiede CadSoft gekauft, bekannt als Hersteller des Elektronik-CAD-Systems Eagle CAD — unter Hobby-Elektronikern wahrscheinlich die am weitesten verbreitete Software für den Zweck. Ich habe für meine letzten Projekte die freie Software Kicad benutzt und nehme diese Nachricht nochmal zum Anlass die zu verlinken.

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Sonntag, 20. September 2009

Oder wie heißt das noch gleich, bei Harry Potter?

Dieser Zauberstab ist tatsächlich eine Infrarot-Fernbedienung. Also praktisch Gestensteuerung für Fernseher und Co. Wenn das Ding im Oktober rauskommt muss ich nochmal drüber nachdenken ob mir der Spaß wirklich um die 60 Euro wert ist. Ausschließen würde ich das pauschal nicht… :-D