Dienstag, 11. Juli 2006

Nixie-Röhren wurden vor der Erfindung von LED- und LCD-Anzeigen in der Elektronik benutzt um Zahlen anzuzeigen. Die Röhren sehen in etwa aus wie eine Glühbirne mit einem Glühwendel in Form der darzustellenden Ziffer. Technisch handelt es sich aber nicht um Glühwendel, sondern — wenn ich das richtig verstehe — um Glimmlampen. Egal:

Uhren, die die Zeit auf Nixie-Röhren darstellen gibt es mittlerweile von vielen Bastlern, quasi wie Sand am Meer. Dabei erfolgt die Steuerung meistens über Mikrocontroller.

Nicht so bei dem Projekt von Friedhelm Bruegmanns: Er beschränkt sich ausschließlich auf vorsintflutliche Technik: die Uhr besteht aus sage und schreibe 103 Röhren!

Dabei ist das Ergebnis auch noch wirklich hübsch anzusehen. Leider steht auf der Seite keine Angabe zum Strom, den das Monster insgesamt verbraucht. Oder habe ich das übersehen?

Als nächstes ist ein DCF77-Empfänger in Röhrentechnik geplant, um das Teil zur Funkuhr aufzuwerten. Ich bin gespannt… :-)

Folge den Kommentaren per RSS 2.0-Feed. Du kannst was dazu sagen oder einen Trackback von Deiner Seite aus machen.

Ein Kommentar... bis jetzt.

  1. [...] wie ich über die Suche heraus fand. Und davor… war ich Mitte 2006 total begeistert… von Friedhelm Bruegmanns Nixie-Uhr. Leise rieselt der Kalk… Kategorie: Geek, Internet, Sonstiges  | Tags: [...]

Sag was! »