Da ich vorhin gefragt worden bin: es gibt auch noch (freiere) Alternativen zu dem USB-Treiber von Objective Development: IgorPlug-USB und USBtiny. Probiert habe ich die aber (noch) nicht.
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So macht das echt keinen Spass. Die System-Load auf meinem Server bewegt sich zeitweise jenseits der 50, Apache und MySQL gehen dementsprechend auf dem Zahnfleisch, manche Skripte laufen Amok weil sie in Timeouts laufen. Die Prozesstabelle zeigt fast nur noch httpd, ein Blick in dessen Logfiles offenbart ungewoehnlich viele Eintraege nach einem bestimmten Muster:
# egrep "wp-comments-post.php.*Maxthon" /var/log/apache/access.log | wc -l
23930
Natuerlich freue ich mich ueber Kommentare im Blog, aber das erklaert warum das Spam-Plugin in den letzten Tagen teilweise ueber 5000 Beitraege pro Tag weggefiltert hat.
Mal sehen, wie viele Besucher Zombies das denn so sind:
# egrep "wp-comments-post.php.*Maxthon" /var/log/apache/access.log | cut -d " " -f 1 | sort -un | wc -l
393
OK, das schreit nach Gegenmassnahmen:
egrep "wp-comments-post.php.*Maxthon" /var/log/apache/access.log | \
cut -d " " -f 1 | sort -un | while read ip; do iptables -A INPUT -i eth0 -s $ip -j DROP; done
Mal sehen wie lange das jetzt vorhaelt. Spaetestens ein Reboot macht diese Erste-Hilfe-Massnahme wieder zunichte, aber die feine englische Art ist das ja eh nicht. Hat vielleicht jemand eine bessere Idee?
Das war ein Versprecher in einem Podcast den ich Heute auf dem Weg zur Arbeit gehört habe. Habe ich zumindest so verstanden. Keine Ahnung warum ich das witzig finde…
Hiermit entschuldige ich mich bei allen Besuchern, die durch den Kommentarspam in meiner Galerie gestoert wurden. Und vor allem bei denen, die sich die Muehe gemacht haben ernsthaft zu kommentieren — auch wenn es nicht viele waren. Von den 2153 Kommentaren, die da bis vorhin drin waren ist nichts mehr uebrig, und ich wuensche im Moment allen Spammern einen zeitnahen, langsamen und schmerzhaften Tod.
Ab sofort ist auch da ein Captcha im Einsatz. Was der Gallery noch fehlt ist eine Moeglichkeit, neue Kommentare auch per Mail zu verschicken. Oder habe ich da nur was uebersehen?
Ich habe in dieser Woche einen Vortrag ueber das Etherrape gesehen. Verlockend, sowas nachzubauen. Gerade als ich mir den verwendeten IP-Stack — uIP — ansehen wollte fiel mir ein Link auf ein Projekt auf, das den AVR ins WLAN bringt… *nervoeswerd*
Ein neuer Blog zum Thema Shell, ich bin gespannt wie der sich entwickeln wird. Die Idee finde ich gut. Gibt es einen Mechanismus, mit dem man Beitraege aus dem eigenen Blog direkt da zur Verfuegung stellen kann?
Mit dem Platz auf dem Bildschirm ist es wie mit dem Hubraum im Auto: Das einzige was besser ist als eine hohe Auflösung ist eine noch höhere Auflösung. Klar, daß ich da auf meinem kleinen Notebook (IBM X22) mit seinen 1024×768 Pixeln haushalten muß.
OK, Shell-Anwendungen lassen sich da schon wirklich gut benutzen. Das einzige regelmäßig benutzte Programm mit grafischer Oberfläche — Firefox — macht da schon weniger Spaß. Abhilfe schafft ein niedliches kleines Plugin: Tiny Menu. Damit wird die komplette Menüstruktur zu einem einzigen Menüpunkt zusammengefaltet, danach können die Icons aus der Toolbar in die Menüzeile gezogen und die Toolbar fachgerecht entsorgt werden.
Jetzt sieht es aber etwas merkwürdig aus, daß zwischen den Icons ein textueller Menüpunkt steht. Aus irgendeinem Grund funktioniert bei mir der entsprechende Tip von der Homepage des Plugins nicht, in der Datei chrome/userChrome.css des Benutzerprofils ein Icon zu definieren. Ich habe hier ein Arch Linux, ich weiss dass das mit dem FF auf Windows geht. Sachdienliche Hinweise nehme ich gerne entgegen. Edit: Mit dem originalen Firefox-Theme ging es nicht, nachdem ich aber eine an FF2.0 angepasste Version meines bevorzugten Themes (Pinball) installiert habe klappt es jetzt auch mit dem Icon.
Da ich damit gerade einen Kollegen glücklich machen konnte kann ich mir vorstellen, daß das von allgemeinem Interesse ist: Irgendwo in den Untiefen der Menüstruktur verbirgt der Firefox ein Fenster mit dem sich ‘private Daten’, also History-Einträge für die Auto-Vervollständigung löschen lassen. Leider ist damit aber immer gleich alles weg.
Will man aber nur einzelne Einträge los werden — weil man sich beispielsweise mal irgendwo vertippt hat — hilft die Tastenkombination [Strg+Shift+Entf]. Man wählt in dem Auswahlmenü unter dem Eingabefeld einfach den überflüssigen Eintrag aus und verabschiedet sich mit einem beherzten Druck auf diese Tastenkombination. Das geht übrigens nicht nur in Eingabeformularen auf Seiten, sondern auch in der URL-Zeile und in der Suchbox.
Mein letztes Mikrocontroller-Projekt ist gerade online gegangen: Das USB-Servo!
Im Prinzip kann man alles mögliche damit bauen, eigentlich hatte ich auch etwas anderes damit vor. Die Anwendung als Mauszeigerzeiger erschien mir aber schwachsinniger als die ursprüngliche Idee, daher habe ich das vorgezogen und als Beispielanwendung dazugepackt.
Bei dem Projekt handelt es sich um eine kleine Schaltung mit der ein handelsübliches Servo wie es in ferngesteuerten Modellautos oder Flugzeugen benutzt wird am USB-Port angeschlossen und darüber gesteuert werden kann. Die Kontrolle — sowohl ueber das Servo als auch über die Kommunikation — übernimmt ähnlich wie bei meinem USB-LED-Fader ein ATmega8 mit dem USB-Treiber von Objective Development.
Das nächste Projekt ist schon in der Mache, wenn es fertig ist werde ich das natürlich auch hier veröffentlichen. Ich will noch nichts verraten, nur soviel: es ist noch sinnloser als der Mauszeigerzeiger…
Schade, daß so kleine Systeme nicht ganz billig sind. Die Ultimate Linux Lunchbox verfügt über 16 Knoten und ist in einen kleinen Werkzeugkoffer eingebaut. Faszinierend!
Ich fürchte, daß mir der Prozeß zu aufwendig ist, auch wenn ich liebend gerne mal eigene Glasnegative herstellen würde um meine alte Holzkamera auszuprobieren…
Bis gerade eben dachte ich, daß fliegende Teppiche nur in Geschichten aus 1001 Nacht vorkommen. Bei den Recherchen für mein nächstes Mikrocontroller-Projekt (eines habe ich schon wieder fertig, das muß nur noch etwas dokumentiert werden) bin ich aber auf eine ziemlich detaillierte Bedienungsanleitung gestoßen:
5.7 Miscellaneous Simulation Devices
Magic Carpet Simulation DeviceCA — Allows a device to be generally classified as one that uses the standard control of a magic carpet. This control is a bar, grasped by both hands, that controls the Yaw, Pitch and Roll of the carpet.
The bar, at which the pilot sits, may be pushed forward or pulled back to cause the carpet to dive or rise, respectively. In the zero position, the carpet is in level flight. Pushing forward on the bar causes the carpet to nose down and generates negative values. Pulling back on the bar causes the carpet to nose up and generates positive values.
Turning the bar turns the carpet. In the zero position, the carpet travels straight ahead. Pulling back on the right side turns the carpet to the right and generates positive values. Pulling back on the left side turns the carpet to the left and generates negative values.
Rotating the bar rolls the carpet. In the zero position, the carpet travels level. Rotating the bar in a clockwise direction rolls the carpet to the right and generates positive values. Rotating the bar in the counterclockwise direction rolls the carpet to the left and generates negative values.
Nein, ich habe nicht vor einen fliegenden Teppich zu entwickeln. Aber es soll ein Eingabegerät werden, und die Spezifikation für ebensolche (HID Usage Tables) enthält sehr detaillierte Informationen über mögliche Bauformen.
Niedlich ist auch folgender Absatz:
Spaceship Simulation Device
CA — This usage definition allows a device to be generally classified as one that uses standard controls found on a spaceship.
Wer hätte gedacht, daß die Steuerung von Raumschiffen schon standardisiert ist?
Falls es tatsächlich schon sowas wie einen Teppich-Controller gibt, würde mich ein Bild interessieren…
Dieser Text beschreibt, wie man beinahe jeden Dienst benutzen kann, wenn man die Möglichkeit hat mit SSH aus einem Netz herauszukommen.
Hier im Blog funktioniert die Spamabwehr zur Zeit vorzüglich. Wo es im Moment nicht so gut klappt ist mein Mail-Postfach. Zwar werden vom Spamassassin in der Woche immer noch über 2.000 Mails aussortiert, aber seit ein paar Wochen kommen trotzdem wieder eine Menge Spam-Mails durch den Filter. Jahrelang hatte ich in der Woche vielleicht fünf oder sechs Mails die fälschlicherweise nicht erkannt wurden. Momentan sind es etwa 50 am Tag!
Das geht mir ziemlich auf den sprichwörtlichen Keks. Zumal ich nicht wetten würde, daß ich bei der täglichen Löschaktion nur Spam erwische…
Gibt es allgemein eine Spamwelle die der Assassin nicht erkennt, oder geht das nur mir so?
Interessant für Liebhaber alter Filme die der englischen Sprache mächtig sind: Free Movies & Documentaries.
Nur ein Gedanke, ich will damit niemandem einen Floh ins Ohr setzen: Wenn die GEZ in Zukunft eine Internet-Steuer erhebt, welche Auswirkungen hat das auf die Betreiber und die Anbieter von Root-Servern?
Ich habe einen solchen Server gemietet, aber bevor ich da keine klare Aussage zu habe werde ich niemandem verraten, daß der für mich (unter anderem) den Zeitzeichen-Podcast von WDR5 einsammelt…
(Nur um das klarzustellen: Mir ist klar, daß ein Root-Server normalerweise nicht dazu dient Podcasts einzusammeln. Ich bin zu Hause allerdings erbärmlich ans Internet angebunden — DSL-freie Zone, und ISDN gibt es bei uns nicht mit Flatrate. Daher habe ich auf dem Server bashpodder installiert und sauge die Dateien von Zeit zu Zeit ab, wenn ich mal irgendwo bin wo ich eine dicke Leitung habe.)
Durch die Controller-Bastelei bin ich ja im Moment der C-Hacker. Perl und Python laufen auf den Dingern ja leider nicht…
Da habe ich mir GNU indent installiert, um meine eigenen und fremde Quelltexte etwas anzuhübschen. Schön konfigurierbar, per Konfigurationsdatei kann ich dem Ding beibringen die Klammern so zu setzen wie es mir beliebt (und manch anderen in den Wahnsinn treibt). Das ist eine Art Weltanschauung, aber für mich gehören öffnende Klammern nicht in eine neue Zeile.
So habe ich alles einstellen können, bis auf die öffnenden geschweiften Klammern bei der Definition von Funktionen. Es scheint ein (schon länger bekannter) Bug zu sein, daß das in der Doku fehlt: mit --braces-on-func-def-line bzw. -brf steht die Funktion aber doch zur Verfügung. Muß man halt nur finden…
So, es ist vollbracht! Ich habe gerade die angekündigte Seite mit dem Elektronikprojekt hochgeladen: Mein USB-LED-Fader.
Das Teil besteht aus einem Mikrocontroller (ATmega8), vier LEDs und ein paar Kleinteilen. Der Controller ist praktisch direkt an USB angeschlossen, darüber bezieht er auch seinen Saft. Auf dem Hostrechner kann unter Linux ein Kommandozeilenprogramm benutzt werden, um die LEDs zu steuern. Dabei werden die nicht nur an- oder ausgeschaltet, sondern mittels Pulsweitenmodulation zum Faden gebracht. Das Faden an sich wird, einmal aktiv, allein von dem Mikrocontroller gesteuert. Somit wird die CPU des Linux-Rechners nicht weiter strapaziert.
Ich habe das Teil gebaut um den Zustand meines Videorecorders (VDR) und meiner Internetverbindung (ISDN ohne Flatrate…
) anzuzeigen. Denkbar sind alle möglichen Anwendungen, und wenn es nur als Moodlight irgendwo rumliegt.
Ich habe das Projekt ziemlich umfangreich — geradezu geschwätzig — dokumentiert und zum Download freigegeben. Somit stellt das meine erste Veröffentlichung unter der GPL dar!
An dieser Stelle nochmal Dank an Objective Development, die den USB-Treiber für AVR zur Verfügung gestellt haben. Und an Thomas Stegemann für die Pulsweitenmodulation und allgemeine Unterstützung in Bezug auf kranke Programmiersprachen (C in diesem Fall).
Das war das eine Projekt, das mich die letzten Wochen in Anspruch genommen hat. Das zweite — der Neuaufbau des erwähnten Videorecorders — ist auch schon abgeschlossen, muss aber noch etwas aufbereitet werden. Kommt dann auch ins Netz. Wann ich dazu komme steht aber noch in den Sternen… ich habe schon die nächste Schaltung auf dem Steckbrett aufgebaut…
Nur eine kurze Meldung: Die Schatenseite hat ab sofort einen eigenen Bereich für Elektronik-Projekte. Momentan finden sich da nur meine altbekannten Joysticks, ich bin aber dabei ein neues Projekt zu veröffentlichen. Mehr gibt es im Laufe des Abends…
Wer hätte gedacht, daß einem ausgerechnet der altbackene Packer tar ein Grinsen abringen kann? GNU-tar kann das zumindest, wie ich Gestern festgestellt habe als meine im Halbschlaf eingetippte tar-Brücke nicht funktioniert hat:
% ssh root@odin "tar cf /" | tar xv
Password:
tar: Anlegen eines leeren Archivs wird feige verweigert.
,tar --help' zeigt weitere Informationen.
Und nicht nur die deutschsprachige Version ist albern:
% ssh root@odin "unset LANG; tar cf /" | tar xv
Password:
tar: Cowardly refusing to create an empty archive
Try `tar --help' for more information.

